Verlag Das Brennglas

Artikel

Vegan for Fun

Vegane Ernähung ist cool, angesagt und macht Spaß. Außerdem hat die rein pflanzliche Ernähung viele Vorteile: für unsere Gesundheit, für unseren Planeten und vor allem für die Tiere. In seinem neuen Kochbuch Vegan For Fun zeigt Attila Hildmann, der als »Deutschlands Vegankoch Nr. 1« (MDR) und neuer »Jamie Oliver, nur ohne Fleisch« (SAT 1) gefeiert wird, eine unkomplizierte, unkonventionelle, junge vegane Küche.
In Vegan For Fun stellt Attila Hildmann seine 50 besten Rezepte vor und berichtet über Grundlagen und Vorteile einer veganen Ernährung.
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"Es ist Zeit für ein Umdenken"

»Freiheit für Tiere« sprach mit dem Vegan-Koch und Buchautor Attila Hildmann

Freiheit für Tiere:
»Vegan for Fun« ist ein Bestseller, und du bist mit diesem Thema in Presse und Fernsehen präsent. Wodurch erklärst du dir den großen Erfolg von »Vegan for Fun«?

Attila Hildmann: Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass man auf die Leute positiv zugeht - und nicht mit dem Zeigefinger kommt und versucht, sie zu missionieren. Sondern einfach mit der Sache versucht zu überzeugen, mit den leckeren Rezepten und natürlich mit dieser Einstellung: Schon mit einem veganen Tag in der Woche kann man viel erreichen für den Tierschutz, für die eigene Gesundheit und für den Umweltschutz. Und das ist das, was bisher, glaube ich, noch nicht so da war: Du hast immer diesen übertriebenen Missionseifer bei ein paar Vegetariern gehabt, und damit wurden natürlich viele Leute verprellt. Und ich glaube, wenn man das jung und locker verpackt, dass man dann damit Erfolg hat. Und das ist auf jeden Fall aufgegangen, diese Strategie.

Interview mit Attila Hildmann lesen

"Wir sind nur Diener dieser Schöpfung"

Bruno Haberzettl zählt seit Jahren zu den Größen der deutschsprachigen Karikatur-Szene. Die Zeichnungen des österreichischen Karikaturisten und Illustrators werden regelmäßig in überregionalen Pressemedien publiziert. Seit 1995 erscheint seine wöchentliche Karikatur am Sonntag in der Kronen Zeitung, dem österreichischen Gegenstück zu BILD. Darüber hinaus hat Bruno Haberzettl einige Bücher mit seinen Zeichnungen veröffentlicht. Lesen Sie das Interview

Die Wahrheit über Milch

Eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie ein Kälbchen bekommt. Weil die Milch für den Menschen genommen wird, werden die Kälber gleich nach der Geburt ihren Müttern weggenommen. Die weiblichen Kälbchen werden zu Milchkühen aufgezogen, die männlichen Kälbchen werden drei bis sechs Monate lang gemästet, bis sie im Schlachthof enden. Doch auch ihre Mütter, die sie nie kennen gelernt haben, werden nicht sehr alt: Eine Milchkuh wird durchschnittlich im Alter von vier bis fünf Jahren geschlachtet. Jedes Glas Milch unterstützt somit nicht nur das Leid der Kühe für die Milchproduktion, sondern auch direkt die Kalbfleisch-Industrie.
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Milch macht krank!

Der Mensch ist das einzige Lebewesen der Erde, das die Milch einer anderen Spezies trinkt. Zudem ist Milch Säuglingsnahrung: Außer dem Menschen trinkt keine anderes Lebewesen nach dem Säuglingsalter Milch. Dabei vertragen viele Menschen Milch gar nicht.
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Gänsejagd im Naturschutzgebiet

Vogelschützer fordern Verbot

Im Naturschutzgebiet »Petkumer Deichvorland« an der Ems, Teil eines EU-Vogelschutzgebiets, wird seit Jahren Jagd auf Wasservögel gemacht - auch auf arktische Gänse, die sich auf dem Vogelzug befinden. Unglaublich: Die Gänsejagd im Naturschutzgebiet ist erlaubt! Illegal wird die Jagd aber dann, wenn Gänse bei schlechten Sichtverhältnissen bejagt werden - das ist nach der Bundesjagdzeitenverordnung verboten. Im Schutzgebiet nicht geschossen werden dürfen z.B. Bläss- oder Saatgänse. Gejagt werden überwiegend Graugänse, die aber bei schlechter Sicht kaum von den geschützten Arten unterschieden werden können.
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Krankheit auf dem Teller?

In den letzten Jahren haben sich die Meldungen über Lebensmittelskandale und »Tier-Seuchen« regelrecht überschlagen: EHAC, der Dioxin-Skandal und der Antibiotika-Skandal beherrschten die Schlagzeilen. Doch auch von Salmonellen, Trichinen, E-coli, Quecksilber und Gammelfleisch ist immer wieder zu lesen. Nicht so bekannt, aber äußerst brisant: Wussten Sie, dass die chronische Darmkrankheit Morbus Crohn mit MAP bei Rindern in Zusammenhang steht? weiter

Vegetarisch ist gesünder

Der Konsum von Fleisch und Wurst ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Bluthochdruck, Krebs, Diabetes, Osteoporose... weiter

Vegetarisch essen - Fleisch vergessen:

Das ABC von Vitaminen & Co. - Welche Nährstoffe sind wo drin?

Es besteht heute unter Fachleuten kein Zweifel mehr, dass mit einer fleischlosen, vegetarischen Ernährung eine optimale Deckung des Nährstoffbedarfs unseres Körpers gewährleistet ist. weiter

Bestseller von Alicia Silverstone

Buchbesprechung von Julia Brunke
Kannst du etwas Wundervolles für dich selbst tun, das gleichzeitig großartige Vorteile für alle anderen hat? Alicia Silverstone, Hollywood-Schauspielerin, Tier- und Umweltschützerin, ist überzeugt: Ja, das geht! »Wenn du die Entscheidung triffst, auf Fleisch und Milchprodukte zu verzichten und eine pflanzliche Ernährung vorziehst, machst du nicht nur deinem Körper das Geschenk guter Gesundheit, sondern trägst auch konkret dazu bei, Umweltverschmutzung zu reduzieren und die Ressourcen unseres Planeten zu schützen.«
Ihr Bestseller »The Kind Diet« ist jetzt unter dem Titel »Meine Rezepte für eine bessere Welt« ist auf Deutsch erschienen. weiter

Mehr Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine

Sind die Jäger schuld an der Wildschweinschwemme?
Derzeit ist in der Presse wieder von einer „Wildschweinschwemme“, gar von einer „Wildschwein-Plage“ zu lesen. Doch obwohl in Deutschland so viele Wildschweine geschossen werden wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, steigt die Anzahl der Wildschweine weiter. Ist die Lösung des „Wildschweinproblems“, noch mehr Tiere zu schießen? Oder ist gerade die intensive Jagd auf Wildschweine das Problem? Denn so paradox es klingen mag: Je mehr Jagd auf Wildschweine gemacht wird, desto stärker vermehren sie sich. Auf diesen Zusammenhang weisen immer mehr Forscher und neue wissenschaftliche Studien hin: Starke Bejagung führt zu einer deutlich höheren Fortpflanzung und stimuliert die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen. weiterlesen

Vegetarische Ernährung

Buchvorstellung von Julia Brunke

Langjährige Erfahrungen und viele wissenschaftliche Daten belegen, dass sich eine vegetarische Ernährung günstig auf Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft auswirkt. In dem Buch »Vegetarische Ernährung« von Prof. Dr. Claus Leitzmann und Dr. Markus Keller sind diese Fakten und Argumente auf 366 Seiten zusammengestellt.
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Hirnforschung: Essen wir uns dumm?

Hans-Ulrich Grimm deckt auf, wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt

Wie wichtig ist die Ernährung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden? Wie wichtig ist die Ernährung fürs Lernen? Wie wichtig ist die Ernährung für unser Gehirn? Tatsache ist: Das Hirn braucht viel Energie. Ein Fünftel der Energie, die wir im Körper verbrennen, verbraucht das Gehirn. Doch Forscher schlagen Alarm: Wir werden immer dümmer! Der Intelligenzquotient (IQ) der Menschen in den Industrieländern sinkt seit Ende der 90er Jahre.

Seit etwa 1950 stieg der IQ vierzig Jahre lang stetig an. Mit Beginn der neunziger Jahre hörte die Steigerung der IQ-Werte auf – und seit 1999 beobachtet man einen kontinuierlichen Rückgang. Eine Vergleichsstudie an deutschen, österreichischen und Schweizer Kindern deckte für alle drei Nationen geringere Leistungen im Vergleich zu früheren Untersuchungen auf. Parallel dazu nehmen Hyperaktivität, auffälliges Verhalten, Aggressivität und Lernstörungen bei Kindern immer weiter zu. Immer mehr Menschen leiden an Depressionen. Weltweit nehmen Hirnstörungen zu: Alzheimer, Parkinson, multiple Sklerose. Was ist nur passiert? Was bringt uns so um den Verstand?

In seinem Buch „Die Ernährungslüge – Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt“ deckt der Ernährungsexperte und Bestsellerautor Hans-Ulrich Grimm auf: weiterlesen

„Anständig essen“

Der Bestseller von Karen Duve regt zum Nachdenken an

In »Anständig essen« beschreibt Karin Duve auf kurzweilige Art und Weise den Weg vom gedankenlosen, gewohnheitsmäßigen Fleischkonsum zur ethisch motivierten Entscheidung: Für mich sollen keine Tiere leiden und sterben müssen.

Wie viel gönne ich mir auf Kosten anderer? Ist es moralisch richtig, wenn Tiere in der Massentierhaltung unter grausamsten Bedingungen leiden und anschließend geschlachtet werden, nur für den Gaumenkitzel der Menschen? Ist es vertretbar, dass für den Fleischkonsum Böden und Gewässer vergiftet, Regenwälder gerodet, die Natur zerstört wird? Ist es zu rechtfertigen, dass für die industrielle Fleischproduktion über die Hälfte der Welt-Getreideernte der Tiermast in den reichen Industrieländern zum Opfer fällt, während über eine Milliarde Menschen hungern? Und: Zeigen nicht immer neue Ernährungsstudien auf, dass der massenhafte Fleischkonsum eine Hauptursache für die vielen so genannten Zivilisationskrankheiten ist: von Herzinfarkt, Arteriosklerose, Diabetes mellitus, Fettsucht, Gicht bis Krebs? Die Schriftstellerin Karen Duve, eine bis dato begeisterte Fleisch- und Fast-Food-Esserin, stellte sich diesen Fragen. In einem Selbstversuch probierte ein Jahr lang jeweils zwei oder drei Monate Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch aus: Biologisch, vegetarisch, vegan und am Ende sogar frutarisch, also nur das, was die Pflanze freiwillig spendet. Mit trockenem Humor protokollierte sie ihre Erfahrungen. Herausgekommen ist das gleichsam informative wie unterhaltsame Sachbuch »Anständig essen« - sowie Karen Duves Entscheidung: Tierisch darf sich künftig nur noch ihre Katze ernähren.
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Das Freiheit für Tiere-Interview mit Karen Duve

Karen Duve: „Ich glaube nicht, dass den meisten Menschen das Ausmaß der Tierquälerei in der Intensivhaltung und den Schlachtereien tatsächlich bekannt ist“
Während Vegetarier vor einigen Jahren noch belächelt wurden und sich rechtfertigen mussten, warum sie keine Tiere essen, ist es heute umgekehrt: Sind ein Fleischesser und ein Vegetarier heute beim Essen, rechtfertigt sich der Fleischesser: „Ich weiß, man sollte weniger Fleisch essen“ oder: „Ich esse ja auch nur noch ganz wenig Fleisch“. - Was ist passiert?
Lesen Sie das Interview

Wann verderben uns die Fleischskandale den Appetit

Dioxin-Skandal, Gammelfleisch, Antibiotika-Missbrauch:
Wann verderben uns die Fleischskandale endlich den Appetit?

Der Dioxinskandal zu Beginn des Jahres 2011 war nicht der erste große Fleisch-Skandal. Was hatte es in der letzten Zeit nicht schon alles gegeben: Gammelfleisch, BSE, E. coli, Würmer in Fisch, Salmonellen, Champhylobacter-Keime, Ekelkäse, MRSA und Antibiotika-Missbrauch - doch immer schien nach wenigen Wochen alles vergessen. weiter

Antibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung

Ein ehemaliger Veterinäramts-Leiter deckt auf
Buchvorstellung von Julia Brunke
"Seit Bestehen der Menschheit hat es kein solches Ausmaß an Tierquälerei gegeben - sowohl was Quantität als auch die Intensität angeht -, wie in unserer Zeit. Die Folgen haben wir alle zu tragen und sei es in der Person unserer Kinder und Kindeskinder." - Der Mann, der mit dieser aufrüttelnden Feststellung an die Öffentlichkeit geht, weiß, wovon er spricht: Dr. Hermann Focke war lange Jahre Leiter des Veterinäramts Cloppenburg, der Region mit der größten Tierdichte Europas.
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Kampagne: Schonzeit für Füchse

Der Fuchs wird in Deutschland ganzjährig gejagt, obwohl die intensive Verfolgung dieses intelligenten und sehr sozialen Tieres aus wissenschaftlicher Sicht nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich für das ökologische Gleichgewicht ist. Darum haben verschiedene Organisationen aus den Bereichen Tier- und Naturschutz eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der sie die Einführung einer umfassenden bundesweiten Schonzeit für Füchse fordern.

Bericht von Julia Brunke

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 600.000 Füchse erschossen, in Fallen gefangen oder aus dem Bau ausgegraben und erschlagen - und dies das ganze Jahr über. Denn der Fuchs ist eine der wenigen Wildtierarten, die in den meisten Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Doch was macht man mit so vielen toten Füchsen? Die meisten enden einfach in der Tierkörperbeseitigung, da Fuchspelz kaum noch gefragt ist.

Neben Tier- und Naturschutzorganisationen fordern auch kritische Jäger seit Jahren die Einführung einer Schonzeit für Füchse. Bislang haben immerhin zwei Bundesländer - Berlin und vor kurzem auch das Saarland - erkannt, dass eine Schonzeit für Füchse längst überfällig ist. In Berlin ruht die Jagd auf erwachsene Füchse von Februar bis Oktober; im Saarland wurde im Koalitionsvertrag immerhin eine sechsmonatige Schonzeit mit Beginn im Februar vereinbart.
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Jäger stören die Winterruhe der Wildtiere

Schluss mit der Jagd

Es herrscht klirrende Kälte, seit Wochen geschlossene Schneedecke. Die Tiere finden so gut wie nichts zu fressen – auch das seit Wochen. Wildtiere können diese schwere Winterzeit nur überstehen, weil sie ihren Stoffwechsel herunterfahren. Werden sie aufgescheucht und müssen fliehen, verbrauchen sie wertvolle Fettreserven, die eigentlich bis zum Frühjahr reichen müssten. Der einzige Grund, zu fliehen, ist der drohende Tod – aus dem Gewehr eines Jägers.
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