Verlag Das Brennglas

Die Wahrheit über die Jagd

Broschüren zum Thema Jagd

Der Lusttöter (Art. 200) Die wenigsten Menschen wollen es wahrhaben, und doch ist es in deutschen Wäldern blutige Realität: 320.000 Jäger bringen jedes Jahr 5 Millionen Wildtiere ums Leben. 5 Millionen Tiere jedes Jahr – das sind 13.700 jeden Tag, 570 pro Stunde, fast 10 Tiere pro Minute. Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand. Von einem »schnellen Tod« kann dabei in vielen Fällen nicht die Rede sein: Rehe und Wildschweine werden oft nur angeschossen, wobei »Expansionsgeschosse« aus den schwer verwundeten, flüchtenden Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen« herausschlagen. Die »Nachsuche« dauert oft Stunden oder Tage, das Tier verendet unter grausamsten Qualen. Fallen bereiten Füchsen und Mardern, aber auch Hunden und Katzen einen oft tagelangen Todeskampf - oder hinterlassen Krüppel, z.B. Füchse oder Katzen mit abgeschlagenem Bein. Die ganzjährige Fuchsjagd führt zwangsläufig dazu, dass in den Monaten Mai und Juni unzählige junge Füchse im Bau verhungern und verdursten, weil die säugende Fähe erschossen wurde. Opfer der Waidmannslust sind aber auch jährlich einige Hunderttausend Haustiere wie Hunde und Katzen - durch Fallen oder Schrotschuss. Katzen sind beliebte Köder zum Anlocken von Füchsen. Die Mär vom Jäger als Naturschützer ist längst widerlegt. Wissenschaftliche Studien belegen die Selbstregulierungsfähigkeit der Natur. Auch die Erfahrungen in großen europäischen Nationalparks zeigen: Es geht Natur und Tieren ohne Jagd viel besser! Informationsbroschüre über die Jagd A4, 48 Seiten, 5. Auflage 4,00 EUR

Das sagen Kleingeister und große Geister... Zitaten großer Geister werden Zitate von Kleingeistern, insbesondere Jägern und deren Interessenvertretern, gegenübergestellt. Im direkten Vergleich wird die bodenlose Unmoral dieser kleingeistigen Aussagen erschreckend deutlich... 1,50 EUR

Freiheit für Tiere - Natur ohne Jagd (Art. 152) Auf 132 Seiten erwarten Sie interessante & informative Berichte über jagdfreie Gebiete und Schutzprojekte für Wildtiere - illustriert mit wunderschönen Fotoaufnahmen - sowie wissenschaftliche Fakten und Argumente für eine Natur ohne Jagd. Wenn Sie mit einem Förderabo die Verbreitung von "Freiheit für Tiere" unterstützen, erhalten Sie die Sonderausgabe "Natur ohne Jagd" als Geschenk! 6,80 EUR

Infoblatt "Zwangsbejagung ade" (Art. 512) Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden Sind auch Sie Eigentümer eines Grundstückes, das gegen Ihren Willen bejagt wird? Sie können davon ausgehen, dass die Jagd auf Ihrem Grund und Boden ausgeübt wird, sofern Ihre Wiese, Ihr Feld oder Waldgrundstück außerhalb der Ortschaft liegen und nicht befriedet sind. Sie sind dann zwangsweise Mitglied in einer so genannten Jagdgenossenschaft und müssen dulden, dass bewaffnete Jäger Ihr Grundstück betreten, dort Schießtürme errichten, Fallen aufstellen, Futterstellen anlegen, Gesellschaftsjagden abhalten und Wildtiere sowie Haustiere (Katzen und Hunde) töten. All dies müssen Sie nicht mehr länger dulden: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am 26.06.2012 entschieden, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, sofern der Grundeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer zwangsweise Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind und damit die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen. Aufgrund dieses Urteils wurde die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ihre Jagdgesetzgebung entsprechend zu ändern. 0,10 EUR

Flyer: Jagd reguliert nicht! Wissenschaft entlarvt Jägerlatein: Jagd fördert die unkontrollierte Vermehrung von Wildschweinen Jägerlatein lehrt: Wildschweine müssen massiv bejagt werden. Die Realität zeigt: Je mehr Wildschweine geschossen werden, desto mehr vermehren sie sich. Jagd reguliert nicht. Sie schafft überhöhte Bestände. 0,20 EUR

Infoblatt "Jagd" Infoblatt "Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit" (Prof. Dr. Theodor Heuss, 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland) 0,10 EUR

Forderungen für eine Novellierung der Jagdgesetze Forderungen für eine Reform der Jagdgesetzgebung Jagd und Jäger geraten zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Seit Jahren kritisieren nicht nur Natur- und Vogelschützer, sondern auch renommierte Wissenschaftler die Jagd mit Zahlen und Fakten. So ist längst erwiesen, dass die Freizeitjagd überflüssig und schädlich ist und sich nicht mit wissenschaftlichen Argumenten rechtfertigen lässt - auch nicht in unserer heimischen Kulturlandschaft. Der anerkannte Biologe Prof. Dr. Josef Reichholf von der Zoologischen Staatssammlung München, der auch an beiden Münchner Universitäten lehrt, kommt zu dem Ergebnis, dass die Jagd - nach der industriellen Landwirtschaft - der "Artenfeind Nr. 2" ist. Im Tierschutzrecht bewanderte Juristen machen zudem geltend, dass viele Regelungen der Jagdgesetzgebung nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sind, seitdem der Tierschutz zum Staatsziel erhoben worden ist (Art. 20a Grundgesetz). 0,20 EUR



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Jagd - die grausame Wahrheit

Jagd - die grausame Wahrheit

Ein Jäger hat ein Wildschwein angeschossen - der Film dokumentiert den grausamen, qualvoll langsamen Tod des Tieres. Mindestens sieben Mal schoss der über 80jährige Waidmann in den Körper des Wildschweines - nach einer Stunde war es immer noch nicht tot...

Lesen Sie den Bericht des Filmers:


»Also, das sind zwei Jäger gewesen, die waren beide schon weit über 80 und die waren nicht mehr so gut zu Fuß. Wir haben ein Wildschwein gesehen, das gerannt ist und sind so aufmerksam geworden, was da los ist. Wir haben einen Jäger beobachtet, wie er sich anpirscht und schießt. Das Wildschwein ist gerannt und in der Dickung verschwunden. Und auf einmal sagt meine Lebensgefährtin: „Da im Maisfeld liegt doch auch ein Wildschwein!“ Aber das war angeschossen. Das Wildschwein hat dauernd versucht, hochzukommen und sich rumquält. Dann haben wir den anderen alten Jäger gesehen: Er hat oben auf dem Damm auf so einem Jägersitz gesessen. Er hat so geguckt, hat aber gar nicht unternommen. Er hat das Wildschwein einfach zappeln und leiden lassen. Ich hab gedacht: „Das kann nicht sein! Der sitzt da oben und macht nichts!“ Dann hab ich gedacht: „Jetzt sprichst du ihn mal an.“ Ich bin zu ihm hingefahren: „Da unten liegt doch ein angeschossenes Tier und quält sich!“ Er sagte, er weiß das, er ist aber nicht mehr so gut zu Fuß. Ich sagte: „Das kann doch nicht wahr sein! Gehen Sie doch dahin und erlösen Sie das Tier!“ Erst die Kamera hat ihn wieder auf die Beine gebracht, weil er wohl Angst um seinen Ruf bekam. Und dann ist er ganz in Zeitlupe losgelaufen Richtung abgeerntetes Maisfeld. Und da stehen ja so die Stoppeln raus und er hat wohl Angst gehabt, er fällt hin. Er sagte, er ist nicht mehr so gut zu Fuß und vor den „Viechern“ muss man aufpassen: „Wenn der auf mich losgeht, dann ist es vorbei mit mir! Das ist ein Keiler.“ Ich habe gesagt: „Ich geh jetzt mit Ihnen da runter und Sie erlösen das Tier!“ Er hat gesagt, er versucht es erst mal von Weitem. Ich glaube, da war er noch 20 Meter weg. Er schoss auf das verletzte Wildschwein, aber das Tier war trotzdem immer noch nicht tot. Ich weiß nicht, wie oft er vorher schon drauf geschossen hatte. Ich sagte: „Jetzt geben Sie dem Tier den Gnadenschuss!“ Er hat dann noch mehrere Schüsse abgeben müssen. Das Ganze hat sich fast über eine Stunde hingezogen. Ich ging dann weg, weil es mich angewidert hat. Als ich ging, war das Wildschein immer noch nicht ganz tot.
Ich hab gedacht, das kann doch nicht sein: Die sind halb blind und ballern da durch die Gegend.«