Keine Tiere schlachten!

Fleischessen schadet der Gesundheit

»Der hohe Fleischverbrauch kostet auch Menschenleben.
Wer viel Fleisch isst, wird
anfälliger für Wohlstandskrankheiten wie
Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, die
zu den verbreitetsten
Todesursachen in den
Industrieländern zählen.«

WorldWatch Institut

Trotz der Beschwichtigungskampagne von Regierungen und abhängigen »Wissenschaftlern« wird immer deutlicher: Die Massentierhaltung macht Tier und Mensch krank.

> Arzneimittel-Skandale: Die Tiere werden für die Erbringung sogenannter wirtschaftlicher Leistungsdaten mit Chemotherapeutika vollgepumpt, die meisten Mittel werden illegal verfüttert oder gespritzt. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion von Antibiotika landet in der Massentierhaltung.

> Pestizidbelastung: Fleisch ist mit Abstand das Nahrungsmittel mit der höchsten Pestizidbelastung. Der Grund: Mastfutter wird billig importiert. In Entwicklungsländern werden Pestizide verwendet, die in Deutschland längst verboten sind, unter anderem DDT. Werden die menschlichen Organe zur Sondermülldeponie der chemischen und pharmazeutischen Industrie?

> Lebensmittelvergiftungen: Die Erkrankungen durch Lebensmittelvergiftungen nehmen immer weiter zu: So verursachten schon 1992 die durch Hähnchen und Eier aus den Tierfabriken übertragenen Salmonellen allein in Deutschland mindestens 200 Tote und zwei Millionen Kranke.

> »Wohlstandskrankheiten«: In den Industrieländern essen wir nicht nur belastetes, sondern auch viel zu viel Fleisch, tierisches Eiweiß und Fett. Das führt zu den sogenannten »Wohlstandskrankheiten«: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Fettsucht, Diabetes, Rheuma, Gicht, Hautkrankheiten, Allergien, Alzheimer... Über 70% aller Todesfälle sind ernährungsbedingt.
> Krebsrisiko: Langzeitstudien beweisen: Bei Fleischessern ist das Risiko an Brustkrebs bzw. Prostatakrebs zu erkranken vier mal höher als bei Vegetariern. Magen- und Darmkrebs kommt bei Vegetariern fast gar nicht vor. Bei Ernährung mit fleischloser Kost ist das Krebsrisiko nachweislich wesentlich geringer.

Fleischessen schadet der Umwelt

»Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).«

Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre

> Mist und Gülle: Pro Jahr produziert die Massentierhaltung allein in Deutschland 250 Millionen Tonnen Mist - drei Tonnen Mist pro Einwohner. Die Abwassermengen sind etwa viermal so hoch wie aus allen Haushalten zusammen. Diese Mengen an Mist und Gülle können Boden und Grundwasser nicht mehr verkraften: Trinkwasser, Flüssen und Seen sowie die Böden sind nitratverseucht.

Sogar am Waldsterben hat die Massentierhaltung einen enormen Anteil - durch Ammoniak-Ausdünstungen, sauren Regen und CO².

> Treibhaus-Effekt: Enorm ist auch der Anteil der Massentierhaltung am Treibhaus-Effekt sowie am Ozonloch: Die Fleischproduktion setzt nicht nur riesige Mengen CO² frei , besonders auch durch das Abbrennen der Regenwälder für McDonald´s & Co. Die Massenhaltung von Rindern produziert außerdem weltweit jährlich 100 Millionen Tonnen Methan - das sind 20% der Gesamtemission des hochgiftigen Treibhausgases.

»Die Beiträge der
Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich gross wie die des gesamten Auto-
verkehrs, wenn wir die
Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen.«

Ernst U. von Weizäcker, Leiter des Wuppertal-

Instituts für Klima, Umwelt und Energie

> Regenwald: Für Futtermittelproduktion und Rinderfarmen wird der tropische Regenwald rücksichtslos abgeholzt. 340.000 Quadratkilometer Wald gehen jedes Jahr verloren, unzählige Tier- und Pflanzenarten werden ausgerottet und die letzten Naturvölker vertrieben oder ebenfalls ausgerottet.

Für nur einen »Hamburger« werden fünf Quadratmeter tropischen Regenwalds geopfert! Schon nach wenigen Jahren Nutzung durch die Fleischwirtschaft werden Monokulturen und Weideflächen unwiederbringlich zu Steppe. Die Wüsten wachsen jeden Tag um 20.000 Hektar.

> Bodenerosion: 24 Milliarden Tonnen Mutterboden werden jährlich weggeschwemmt oder durch den Wind abgetragen. Der Anteil der Fleisch- und Milcherzeugung an der Bodenerosion liegt bei 85%.

> Rohstoffe: Ein Drittel aller Rohstoffe werden von der Massentierhaltung verbraucht: pflanzliche Lebensmittel, fossile Brennstoffe, Holz, mineralische Rohstoffe.

> Trinkwasser: 50% des gesamten Trinkwasserverbrauchs geht zu Lasten der Massentierhaltung: Für die Produktion von einem Kilo Fleisch wird durchschnittlich 100mal mehr Wasser verbraucht als für ein Kilo Getreide oder Gemüse.

Fleischesser: mitverantwortlich für Hungersnot

»Dieselbe Strecke Landes,
welche als Wiese, d.h. als Viehfutter,
zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere
aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen,
Linsen und Gerste bebaut, hundert
Menschen zu erhalten und zu ernähren.«

Alexander von Humboldt, Begründer der

wissenschaftlichen Erdkunde

> Verschwendung von Anbauflächen: Ohne Fleischproduktion würden wir mit etwa einem Viertel der Anbaufläche auskommen. Auf einem Hektar Land können 50 kg Rindfleisch oder aber 4.000 kg Äpfel, 8.000 kg Kartoffeln, 10.000 kg Tomaten oder 12.000 kg Sellerie erzeugt werden.

> Getreideverschwendung: Die Hälfte der weltweiten Getreideernte wird als Viehfutter verwendet. In den Industrieländern liegt der Anteil der ans Vieh verfütterten Getreideernte sogar bei mehr als zwei Drittel. 60% aller Futtermittel-Importe kommen aus Entwicklungsländern. Dort verhungern jeden Tag 40.000 Kinder. 1.300.000.000 Menschen leiden an Unterernährung. 50.000.000 Menschen sterben jedes Jahr an Hunger bzw. den Folgekrankheiten.

Dabei bräuchte niemand auf dieser Erde zu verhungern: 100.000.000 Menschen könnten zusätzlich ernährt werden (vegetarisch), wenn in den Industrieländern der Fleischverbrauch nur um zehn Prozent reduziert würde.

»Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.«

Albert Einstein

Erdbeben noch
zu schwach,
Flutwellen

noch zu flach?

»Keiner kann mehr sagen, er wüsste nicht um was es geht, und niemand weiß, wie viel Zeit uns noch bleibt. Die Natur hat bereits zahlreiche Warnschüsse abgegeben, doch die Erdbeben scheinen noch zu schwach, die Flutwellen zu flach und die Klimaverschiebungen noch nicht deutlich genug zu sein, als dass sich jemand ernsthaft sorgen würde. Vermutlich muss es erst im Juli schneien, damit die Menschen merken, dass irgendetwas nicht stimmt.« (Axel Meyer: Fleisch ade! Mosaik-Verlag, 2001)

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