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Jagd: Die meisten Deutschen sind dagegen
Ein
erstaunlich großer und überdies wachsender Teil der Bevölkerung in
Deutschland spricht sich gegen die Jagd aus: Etwa die Hälfte aller Deutschen
und zwei Drittel der Frauen lehnen nach jüngsten Umfrageergebnissen die Art und
Weise, wie heutzutage auf Hasen, Rehe und Wildschweine Jagd gemacht wird,
entschieden ab. Stellvertretend für viele steht folgender Leserbrief, der in
der fränkischen Main-Post am 01.06.2001 zu lesen war:
»Die
Tiere werden durch Futter angelockt und dann
brutal abgeknallt«
Leserbrief in der fränkischen Main-Post
»Die Tiere werden durch Futter angelockt und dann brutal abgeknallt; oder sie schleppen sich schwer verletzt stundenlang durch den Wald, bis sie bei der »Nachsuche« der Jäger, die bewusst erst Stunden nach dem Anschuss stattfindet, durch einen Fangschuss erledigt oder erstochen werden. Besonders verheerend wirkt sich der Abschuss von Wildschwein-Bachen aus, die die Jäger, von denen Sie berichten, »dezimieren« wollen: Der Tod einer Bache versetzt die ganze Herde in Aufruhr und Hilflosigkeit, was die Flurschäden sogar noch erhöht. Die Bilder, die Sie von dem Jäger mit Fernglas und seinem Schießturm brachten, geben die militante Haltung wieder, die bei den Waidmännern herrscht.«
Jagd ist für den Schutz von Tieren und Natur nicht nur unnötig, sondern sogar äußerst schädlich - nicht ohne Grund steigt die Rote Liste der bedrohten Tierarten kontinuierlich. Die Einstellung, die hinter der Jagd, wie auch hinter dem Massenmord der Tiere in der Lebensmittelindustrie und der bestialischen Peinigung in Tierversuchen steht, ist die Einstellung der Herrenmenschen: »Alles nur für mich«, für meinen Vorteil und Profit, für meine Lustbefriedigung.
Doch machen wir uns klar: Diese lebensverachtende Einstellung führte die Menschheit an den Abgrund des ökologischen Kollaps´, vor dem die Welt heute steht.
Der Mensch zerstört nicht nur seine eigene Lebensgrundlage - er zerstört mit den Gräueltaten an Tieren und Natur auch sein Gewissen und alle seelischen Qualitäten, die ein liebender Gott in jeden Menschen gelegt hat.
| Krieg gegen die Tiere - | |
| Der Mord in Zahlen | |
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5.135.404
Tiere Allein im Jagdjahr 1999 töteten die Jäger nach Angaben des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) unter Aufwendung von mehr als 1 Milliarde Mark: |
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1.044.469 788.722 658.410 593.925 472.708 418.667 301.512 300.000 218.018 53.116 56.015 42.140 39.955 35.000 35.469 31.900 12.394 11.250 8.445 7.578 5.711 |
Rehe Wildtauben Füchse Wildenten Hasen Wildschweine Fasane - 400.000 Katzen (93/94) Wildkaninchen Rotwild Stein- u. Edelmarder Damwild Dachse - 65.000 Hunde (93/94) Iltisse und Wiesel Wildgänse Rebhühner Sika-, Gams-, Muffelwild Waschbären Waldschnepfen Marderhunde |
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5.135.404 |
Tiere |
200 Mark für jede Katze
Bei 1/2 - 1 Milliarde Mark, welche die Jäger pro Jahr für die Jagd aufwenden und 5 Millionen ermordeten Tieren entstehen also im Schnitt pro Tier Unkosten von etwa 100 - 200 Mark - für jede Wildtaube, für jede Katze, für jedes Reh.
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