Vegetarisch essen:

Ein Segen für Mensch und Umwelt

Fleischessen schadet der Gesundheit

Trotz der Beschwichtigungskampagne von Regierungen und abhängigen »Wissenschaftlern« wird immer deutlicher: Die Massentierhaltung macht Tier und Mensch krank.

»Die Therapie von Leiden, die Folgen des Verzehrs von Fleisch sind, kostet ebensoviel wie die Behandlung von Leiden, die mit dem Rauchen in Zusammenhang gebracht werden.« (WELT AM SONNTAG, 03.12.1995, »Neue Erkenntnisse über Vorteile vegetarischer Ernährung«). Jeder Bissen Fleisch ist also ein Bissen weniger Gesundheit!

Arzneimittel-Skandale
Die Tiere werden für die Erbringung sogenannter wirtschaftlicher Leistungsdaten mit Chemotherapeutika vollgepumpt. Die meisten Mittel werden illegal verfüttert oder gespritzt. Mehr als die Hälfte der Weltproduktion von Antibiotika landet in der Massentierhaltung.

Pestizidbelastung
Fleisch ist mit Abstand das Nahrungsmittel mit der höchsten Pestizidbelastung. Der Grund: Mastfutter wird billig importiert. Pestizide, die sich in den Futterpflanzen finden, addieren sich im Körper des Tieres. In Entwicklungsländern werden Pestizide verwendet, die in Deutschland längst verboten sind, unter anderem DDT. Menschliche Organe werden so zur Sondermülldeponie der chemischen und pharmazeutischen Industrie.

Lebensmittelvergiftungen:
Die Erkrankungen durch Lebensmittelvergiftungen nehmen immer weiter zu: So verursachten schon 1992 die durch Hähnchen und Eier aus den Tierfabriken übertragenen Salmonellen allein in Deutschland mindestens 200 Tote und zwei Mio. Kranke.

»Wohlstandskrankheiten«
In den Industrieländern essen wir nicht nur belastetes, sondern auch viel zu viel Fleisch, tierisches Eiweiß und Fett. Das führt zu den sogenannten »Wohlstandskrankheiten«: Bluthochdruck, Herzinfarkt, Fettsucht, Diabetes, Rheuma, Gicht, Hautkrankheiten, Allergien, Alzheimer... Über 70% aller Todesfälle sind ernährungsbedingt.

Krebsrisiko
Langzeitstudien beweisen: Bei Fleischessern ist das Risiko an Brustkrebs bzw. Prostatakrebs zu erkranken vier mal höher als bei Vegetariern. Magen- und Darmkrebs kommt bei Vegetariern fast gar nicht vor. Bei Ernährung mit fleischloser Kost ist das Krebsrisiko nachweislich wesentlich geringer.

Fleischessen schadet der Umwelt

Mist und Gülle
Die Tiere, die wegen der Gaumenlust des Menschen in Massenquartieren ein qualvolles Leben fristen, produzieren pro Jahr in Deutschland 250 Millionen Tonnen Mist - drei Tonnen Mist pro Einwohner. Die Abwassermengen der industriellen Tierhaltung sind etwa viermal so hoch wie aus allen Haushalten zusammen. Diese Mengen an Mist und Gülle können Boden und Grundwasser nicht mehr verkraften: Trinkwasser, Flüsse, Seen und Böden sind verseucht. Auch am sauren Regen und dem Waldsterben hat die Nutzierhaltung wegen der Ammoniak-Ausdünstungen einen großen Anteil .

Treibhaus-Effekt
Enorm ist auch der Anteil der Massentierhaltung am Treibhaus-Effekt sowie am Ozon-Loch: Die Fleischproduktion setzt nicht nur riesige Mengen CO2 frei , besonders auch durch das Abbrennen der Regenwälder für McDonald´s & Co. Die Massenhaltung von Rindern produziert außerdem weltweit jährlich 100 Millionen Tonnen Methan - das sind 20% der Gesamtemission des hochgiftigen Treibhausgases.

Regenwald
Für Futtermittelproduktion und Rinderfarmen wird der tropische Regenwald rücksichtslos abgeholzt. 340.000 Quadratkilometer Wald gehen jedes Jahr verloren, unzählige Tier- und Pflanzenarten werden ausgerottet, die letzten Naturvölker vertrieben oder ebenfalls ausgerottet. Für nur einen »Hamburger« werden fünf Quadratmeter tropischen Regenwalds geopfert! Schon nach wenigen Jahren Nutzung durch die Fleischwirtschaft werden Monokulturen und Weideflächen unwiederbringlich zu Steppe. Die Wüsten wachsen täglich um 20.000 Hektar.

Bodenerosion
24 Milliarden Tonnen Mutterboden werden jährlich weggeschwemmt oder durch den Wind abgetragen. Der Anteil der Fleisch- und Milcherzeugung an der Bodenerosion liegt bei 85%.

Rohstoffe
Ein Drittel aller Rohstoffe werden von der Massentierhaltung verbraucht: pflanzliche Lebensmittel, fossile Brennstoffe, Holz, mineralische Rohstoffe.

Trinkwasser
50% des gesamten Trinkwasserverbrauchs geht zu Lasten der Massentierhaltung: Für die Produktion von einem Kilo Fleisch wird durchschnittlich 100mal mehr Wasser verbraucht als für ein Kilo Getreide oder Gemüse.


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