Die Angst wird mitgegessen

Jeder Muskel war mit dem Gehirn verbunden

Das Stück Fleisch auf unserem Teller war noch vor kurzem ein durchbluteter Muskel, der über Nervenbahnen an das zentrale Nevernsystem angeschlossen und mit dem Gehirn des Tieres verbunden war.

Was ist also alles in diesem Stück Fleisch gespeichert? Ein Leben voller Leid in der Massentierhaltung, in engen Ställen mit abscheulicher Luft, ohne Tageslicht, Schmerzen, vollgepumpt mit Medikamenten und minderwertigem Futter.

Meist werden die Erkenntnisse über die Grausamkeit gegen Tiere verdrängt - wir gucken einfach weg, wenn Tiere für den Fleischkonsum leiden. Und das, obwohl die meisten Menschen heute nicht in der Lage wären, ein kleines, ängstliches Kälbchen oder einen Hasen zu töten.

In dem Stück Fleisch ist auch die Angst eines fühlenden Wesens vor dem Schlachten gespeichert: Im Augenblick der Schlachtung haben die Tiere so starke Angst, dass eine totale Muskelstarre eintritt. Dadurch wird von den Muskeln mit Stresshormonen versetztes Wasser ausgeschüttet.

»Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.«

Ralph Waldo Emerson, US-Schriftsteller

Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschen äusserst positiv beeinflussen können.«

Albert Einstein (1879-1955), Nobelpreisträger

»Solange die Menschen die wandelnden Gräber der von ihnen ermordeten Tiere sind, wird es Krieg geben auf dieser Erde.«

George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker


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