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Dez. 05: Krimineller Jäger-Übergriff in Hettstadt
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Krimineller Übergriff durch Jäger in Hettstadt
Schusswaffenangriff an der Grenzschießanlage des Grenzjägers Gram
Anfang Dez. 2005
Nur wenige Tage nach einer neuen Hetzartikelserie in dem Provinzblatt MAIN POST, das sich allmählich zum Kampfblatt gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit entwickelt, kam es in Hettstadt zu einem bewaffneten Übergriff eines Jägers auf fremdes Gebiet. Die Polizei ermittelt wegen Wilderei.
Was war geschehen? An einem Samstagmorgen im November wurde ein argloses friedliches Wildschwein durch den Schuss eines Lusttöters hinterrücks abgeknallt. Das Tier befand sich auf dem Gebiet des landwirtschaftlichen Betriebes Gut Greußenheim. Der Schuss kam aus dem Nachbarrevier des ortsbekannten Wild-Tiertöters Gram, aus Richtung eines seiner riesigen Grenzschießtürme, die er unmittelbar an der Jagdgrenze erbaut hat. Der Täter zerrte das verendete Tier über die Reviergrenze in Grams Schussrevier und ließ es dort verschwinden. Kurz darauf entfernte sich das Fahrzeug Grams von seinem Schießturm.
So weit der Sachverhalt. Ein solcher Vorgang wäre normalerweise ein klarer Fall für den Staatsanwalt. Der Täter würde zur Rechenschaft gezogen, und ihm würde ein für alle Mal das Handwerk gelegt. Doch es ist keinesfalls sicher, dass dies im vorliegenden Fall ebenso sein wird. Der Täter scheint sich nämlich sehr sicher gewesen zu sein, dass er mit dieser kriminellen Handlung ungestraft davonkommen würde. Ob sich diese Vorstellung bestätigen wird, wird die Zukunft zeigen. Bemerkenswert ist jedenfalls, dass das gestohlene Tier bislang nicht herausgegeben wurde, was unter Juristen als Wilderei bezeichnet wird. Der kritische Beobachter stellt sich die Frage, warum es gerade jetzt zu diesem kriminellen Übergriff kam. Nur wenige Tage vor diesem Vorfall war der Hettstädter Schreiber Toepfer von der MAIN POST wieder einmal gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit vorgegangen und hatte Hetzparolen gegen Kirchenaussteiger verbreitet, zu denen auch die Eigentümer des landwirtschaftlichen Betriebes Gut Greußenheim gehören. Mit Gram verbindet Toepfer eine langjährige Verleumdungsallianz gegen Kirchenaussteiger.
Seit Jahren lässt sich der umstrittene Tiertöter Gram aus Hettstadt in der Presse und im Fernsehen herumreichen, zum einen in den Jägerpostillen der Jägerfunktionäre als Inbegriff des deutschen Jägers, zum anderen durch Toepfer in der örtlichen Provinzpresse und im Rufmordnetzwerk der Amtskirchen wegen seiner öffentlich zur Schau gestellten Diskriminierung von Kirchenaussteigern.
Beiden Interessengruppen sind die friedliebenden Tierschützer, die auf Gut Greußenheim leben und arbeiten, eine Kugel im Auge, denn sie lehnen jegliche Gewalt gegen Mensch und Tier ab, sie sprechen sich offen gegen das Töten der Tiere durch Jäger aus und sind wegen der Machenschaften der Amtskirchen aus diesen Institutionen ausgetreten.
Beide Interessengruppen, die Jäger- und die Kirchenfunktionäre, verbindet die gemeinsame Abneigung gegen eine menschen- und tierfreundliche Ethik und Moral, die sich in der Unterstützung des umstrittenen Grenzjägers Gram wiederspiegelt, der, ähnlich wie der bekannte Jägerfunktionär Dr. Lehmann-Tolkmitt, öffentlich mit beleidigenden und schmähenden Auftritten als Kämpfer gegen das Grundrecht der Religionsfreiheit gegen Kirchenaussteiger in Erscheinung tritt.
Beide Interessengruppen finden auch nichts dabei, wenn Gram, der laut Beschluss des Amtsgerichts Würzburg vom 18.11.2005 als Schießer bezeichnet werden darf, mit schwerkalibrigen Waffen vorwiegend zu nächtlicher Schlafenszeit seine Nachbarn terrorisiert. Die Jägerfunktionäre befürworten sogar, dass Gram an der Grenze zu seinen friedliebenden Nachbarn riesige Schusstürme errichtet hat, die an die Befestigungsanlagen in KZs oder an der ehemaligen Zonengrenze erinnern. Dies ist um so erstaunlicher, als unter Jägern das Errichten von Schusseinrichtungen unmittelbar auf der Jagdgrenze üblicherweise als Grenzschießerei oder als Grenzpiraterie verpönt ist, weil immer der Geruch bleibt, dass der Urheber sich damit eine Ausgangsbasis für einen Übergriff ins Nachbarrevier schaffen will.
Der Eindruck, dass ein aggressiver Jäger für seine Machenschaften einen Freibrief hat, wenn er gegen Tierschützer und Kirchenaussteiger vorgeht, wird durch verschiedene Ereignisse der Vergangenheit noch verstärkt. Das beginnt mit der Jagdgenossenschaft Hettstadt, deren Vorsitzender Deppisch auf der einen Seite den Jäger Gram als Choleriker bezeichnet, der auf der anderen Seite jedoch nichts dabei findet, einen solchen „Choleriker“ mit Schusswaffen im gemeindeeigenen Hettstädter Wald herumknallen zu lassen. Das setzt sich fort im Bürgermeister Götz der Gemeinde Hettstadt sowie einigen Gemeinderäten wie z.B. Matthias Zorn, die es befürworten, dass Gram mehrere KZ-turmähnliche Schießtürme unmittelbar auf die Gemarkungsgrenze auf Gemeindegrund stellt und von dort aus seinen Schuss-Terror auf die Nachbarschaft ausübt.
Bauen kann Gram auch auf den schon erwähnten Jägerfunktionär Dr. Lehmann-Tolkmitt, früher Chef der Konkursfirma Noell, der von der Unteren Jagdbehörde als „Sachkundiger“ beigezogen wird, wenn es um Aktionen von Gram oder um seine Tötungstürme geht. Dr. Lehmann-Tolkmitt wurde in letzter Zeit öfter in Tiertöter-Freundschaft verbunden mit Gram bei Versammlungen gesehen. Dann gibt es da den zuständigen Beamten der Würzburger Polizei, Albert Popp, der als ständiger Sachbearbeiter die Querelen zwischen Gram und seinen friedliebenden Nachbarn bearbeitet und nichts dabei findet, als mit Schusswaffen vertrauter Polizeiobermeister mit Gram in dessen Revier in der Nähe der Tötungstürme Tiere abzuknallen. Zu erwähnen ist schließlich die Untere Jagdbehörde des Landratsamts Würzburg, die über sämtliche Vorgänge informiert ist und keine Veranlassung zum Eingreifen sieht. An ihrer Spitze steht mit Waldemar Zorn ein Landrat, der von Gerichten zu hohen Ordnungsgeldern verurteilt worden war, weil er in amtlicher Eigenschaft öffentlich das Grundrecht der Religionsfreiheit gegenüber Kirchenaussteigern missachtet hat. Bauen kann Gram auch auf den schon erwähnten Protagonisten der Religionsunfreiheit Toepfer von der umstrittenen MAIN POST und den Experten Fragner vom Rufmordnetzwerk des evangelisch-lutherischen Landesbischofs Friedrich, die wiederholt für Gram in den Medien Stimmung machten.
Dies sind nur einige der bekannten Sympathisanten Grams. Wer sonst noch in diesem anrüchigen Boot sitzt, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.
Es ist jedenfalls zu erkennen, dass die Aggressionen von Menschen, die das Töten von Lebewesen als Hobby betreiben, gegen friedliebende Menschen, die für Mensch, Natur und Tiere eintreten, sich steigern und jetzt nachweisbar die Grenze zur Strafbarkeit überschritten haben. Denn das Abknallen von wehrlosen Tieren außerhalb des eigenen Jagdgebietes gilt selbst unter Lusttötern als schwerwiegendes Vergehen und wird als solches auch vom Strafgesetzbuch geahndet.
Es darf aber auch nicht übersehen werden, dass solche Straftaten immer nur dort möglich sind, wo das entsprechende Umfeld, wie in Hettstadt, dafür bereitet ist. Und dafür tragen neben den Funktionären der Lusttöter und der Priesterkaste nicht zuletzt diejenigen die Verantwortung, die sich gerne im Hintergrund halten und hinter ihrer scheinheiligen Maske verbergen.
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