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Das Netzwerk der Jäger in Staat und Politik
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Krimineller Übergriff durch Jäger in Hettstadt
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Lodenfilz: Staat und Politik
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Ende Januar 2005 hatte der Fall des Jägerpräsidenten Vocke die Gemüter bewegt und den Volkszorn gegen die üppigen »Nebenverdienste« von Abgeordneten weiter geschürt – was sicherlich Ansehen und Glaubwürdigkeit von Politikern nicht gerade fördert.
Der Fall Vocke macht auch deutlich, wie verfilzt Jagd und Politik mitunter sind.
Der Bayerische Jägerverband wird wissen, warum er Vocke für sein »Ehrenamt« so üppig bezahlt: Schließlich sorgt Vocke nicht nur für seine Pfründe als Jägerpräsident, sondern auch für die Pfründe der Jäger. Denn nun kam an den Tag, daß der Bayerische Jagdverband aus staatlichen Geldern mit sage und schreibe 500.000 Euro bezuschusst wird! Folgerichtig beantragten die Abgeordneten Margarete Bause, Dr. Sepp Dürr, Dr. Christian Magerl den Jägern im Haushalt 2005/2006 sämtliche Zuschüsse aus der Jagdabgabe zu streichen und das Geld sollte statt dessen der forstlichen Forschung zuzuschlagen. Noch weiß Vocke offenbar die feudalen Jägerpfründe zu sichern. Das Jägerblatt »Jagd in Bayern« vermeldet in seiner Ausgabe 1/2005: »Mit einem ähnlichen Antrag sind die Jagdgegner bereits im Frühjahr 2004 an der politischen Interessenvertretung des BJV gescheitert. BJV-Präsident Jürgen Vocke hat erneut sofort intensive Gespräche mit Manfred Ach, dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, aufgenommen und damit einen ersten Erfolg bewirkt: Der Haushaltsausschuss des Landtages hat den Antrag abgelehnt.« Tier- und Naturschützer sowie für einige Steuerzahler haben bereits protestiert, es sei nicht länger hinzunehmen, daß aus staatlichen Geldern die PR-Arbeit des bayerischen Jagdverbandes sowie das »Hunde-, Bläser- und Schießwesen« bezuschusst werden!
Wir haben in diesem Fall weiter recherchiert - und es kam Erstaunliches und durchaus Erschreckendes an den Tag....
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»Blattschuss«: Vockes Rechtfertigungsversuche
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Jagd in Bayern 2-2005

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Verflechtungen von Jagd und Politik
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Zeitung aus dem Verlag Das Brennglas, Jan. 05

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Der letzte Abputz: Der Bürger zahlt die Zeche
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Der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) und CSU-Abgeordnete Dr. Jürgen Vocke ist in die Schlagzeilen geraten: Neben seinen Abgeordneten-Diäten läßt er sich vom Jagdverband für seine ehrenamtliche Tätigkeit fürstlich entlohnen.
In seinem »Ehrenamt« als Bayerns Jägerpräsident bekommt Vocke offiziell eine Aufwandsentschädigung von 2.100 Euro pro Monat. Und noch einmal 1.050 Euro für seinen Posten als Vizepräsident des Deutschen Jagdschutzverbands. Zusätzlich findet sich im Bilanzbericht 2003 der Posten »Dispofonds Präsident«, der allein Vocke zur Verfügung steht. Aus diesem sind 2002 und 2003 jeweils 6.135,52 Euro abgeflossen. Gegenüber einer Zeitung sagte Vocke kürzlich, daß die Aufwandsentschädigung z. B. dafür gedacht sei, bei einer langen Fahrt eine Essenspause einlegen und auch seinen Fahrer einladen zu können. In der Bilanz 2003 finden sich nach Angaben des Münchner Merkur allerdings auch die Posten »Reisekosten Präsidium« (Euro 28.760,68) und »Präsente/Bewirtung« (6.313,93 Euro).
Dienstwagen: 7er BMW - der Verband bezahlt sogar die Garage
Dem Präsidenten steht ein 7er-BMW als Dienstwagen zur Verfügung. Wie der Münchner Merkur aus gesicherter Quelle erfahren hat, darf Jägerpräsident Vocke diesen BMW 700 Kilometer im Monat für private Zwecke nutzen. Sollten es mal mehr werden, bedient sich der Jäger-Boss auch noch eines Geländewagens aus dem Verbands-Fuhrpark. Der Münchner Merkur schrieb dazu am 26. Januar 2005: »Apropos Auto: Ein Mann, der rund 6.000 Euro Diät aus seinem Landtagsmandat (zuzüglich 2.724 Euro steuerfreie Kostenpauschale) erhält und durch sein weidmännisches Engagement nochmals gut 3.100 Euro dazu verdient, knausert bei der heimischen Garage. Weil der 7er-Dienst-BMW nämlich in dieser geparkt wird, berechnet Vocke dem Verband monatlich 25 Euro.« (Weitere Einzelheiten unter www.merkur-online.de oder www.lusttoeter.de.) Damit der Bayerische Jagdverband die Pfründe seines Präsidenten auch bezahlen kann, sorgt der Präsident selbst als »Volksvertreter« dafür, daß sein Interessenverband aus Steuergeldern vom Staat jährlich etwa 500.000,00 Euro erhält. Die Zeche zahlt also wieder einmal der Bürger.
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Jägerverband will Massaker - Jägerpräsident kritisiert Verwaltungsgerichtshof
Zur gleichen Zeit, als das Finanzgebaren des BJV-Präsidenten in die Schlagzeilen geriet, deckte Dr. Vocke ungewollt einen anderen Skandal auf. Am 26.1.2005 ließ er eine Meldung verbreiten, in welcher er den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof scharf angriff, weil dieser den sofortigen Vollzug eines vom Landratsamt Würzburg angeordneten Massakers an über 120 Wildschweinen aufgehoben hatte. Er ließ erklären, der Verband werde sich »massiv« dafür einsetzen, daß das Urteil überprüft werde. Wenn man weiß, daß Dr. Vocke gelernter Jurist ist, war ihm sicher auch bewußt, daß der Rechtsweg im vorliegenden Fall ausgeschöpft war. Der angekündigte Einsatz kann sich also nur auf Wege beziehen, die mit dem Rechtsweg nichts zu tun haben. Was könnte Dr. Vocke damit gemeint haben? Ist das sein persönlicher Weg?
Uwe Dolata: »Deutschland ist Weltmeister der Korruption« Der Würzburger Wirtschaftskriminalist Uwe Dolata hatte am 10.12.2004 in einem Gespräch gegenüber der Würzburger Zeitung MAIN POST erklärt, Deutschland sei Welt- meister der Korruption. In diesem Zusammenhang hatte er als Beispiel ausdrücklich auch die Vergabe von Jagdscheinen, also den Bereich des Jagdwesens angeführt. Gibt es etwa noch weitere Beispiele? Gilt diese Aussage etwa auch in Bezug auf die Anordnung eines Tiermassakers in der Gegend von Würzburg? Wer sich näher mit diesem Vorgang befaßt, stößt auf erstaunliche Zusammenhänge. Die Anordnung des Landratsamts Würzburg, an über 120 Wildschweinen ein sofort vollziehbares Massaker zu verüben, erging gegenüber dem Jagdpächter der Eigenjagd des landwirtschaftlichen Betriebes Gut Greußenheim am 24. Nov. 2004. Offiziell war diese Aktion vorbereitet worden durch einen Aktenvermerk des Sachbearbeiters der Unteren Jagdbehörde, des Jägers Oswald Rumpel, im August 2004. Dieser Vermerk enthielt eine Fülle unbewiesener Behauptungen verschiedener Jäger, die später auch im Bescheid vom 24. Nov. 2004 wieder auftauchten.
Wer zieht die Fäden?
Was hat die Untere Jagdbehörde veranlaßt, gerade zu diesem Zeitpunkt derart radikal und rücksichtslos vorzugehen? Im Sommer 2004 veröffentlichte der BJV in seinem Presseorgan »Jagd in Bayern« in der Ausgabe 8/2004 auf Seite 12 ein Bild, welches diese Frage beantworten kann. Im Jagdrevier des Jägerfunktionärs Dr. Sigurd Lehmann-Tolkmitt in der Gemeinde Greußenheim bei Würzburg hatten sich einige Personen dem Fotografen gestellt, um Werbung für das Projekt »Lebensraum Brache« zu machen. Auf dem Bild sind neben dem umstrittenen BJV-Präsidenten Dr. Jürgen Vocke auch das BJV-Landesausschußmitglied Dr. Sigurd Lehmann-Tolkmitt und Ministerialrätin H. Bauer, die Leiterin der Obersten Jagdbehörde, zu sehen. Der Jägerfunktionär Dr. Lehmann-Tolkmitt hat für sich und seine Sippe in der Nähe der Gemeinde Greußenheim einen Jagdsitz eingerichtet und sich fast sämtliche Flächen der Gemarkung durch langfristige Jagdpachtverträge gesichert. Die Landwirte von Gut Greußenheim sind ihm seit Jahren ein Dorn im Auge. Weil sie nicht katholisch oder evangelisch sind und sich für einen friedvollen Umgang mit der Natur und den Tieren einsetzen, beschimpft er sie wegen ihres Glaubens. Weil er befürchtet, daß seine Stellung als Ortsmäzen, sein Einfluß auf die örtliche Politik und auch sein Ansinnen, weitere Jagdgebiete hinzuzuerwerben, durch die Landwirte von Gut Greußenheim gefährdet werden könnten, agiert er seit Jahren gegen sie. Unter anderem hatte er schon vor Jahren die Forderung erhoben, daß Jäger des von ihm geleiteten Hegerings auf dem Eigenjagdrevier Gut Greußenheim Wildschweine abknallen können.
Bilddokument (unten): »Jagd in Bayern« 8/04, S.12
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Der Abputz formiert sich
Offenbar wurden bei dem Fototermin im Sommer 2004 bei Dr. Lehmann-Tolkmitt die Weichen gestellt. Er selbst befürwortete später gegenüber der Jagdbehörde vehement das von dieser angeordnete Massaker, nicht ohne auf seine gesellschaftliche Bedeutung hinzuweisen. Nach dem Treffen der Funktionäre Dr. Vocke und Dr. Lehmann-Tolkmitt und der Leiterin der Obersten Jagdbehörde, Ministerialrätin H. Bauer, dauerte es dann nur noch wenige Monate, bis die Untere Jagdbehörde das Massaker formell anordnete.
Massive finanzielle Vorteile Die Hauspostille des BJV, »Jagd in Bayern«, belegt ganz offen, daß die Interessen der Jäger sich nicht auf ideelle Ziele beschränken, sondern daß Geld im Spiel ist. Eine der geförderten Flächen des Projekts »Lebensraum Brache« liegt im Jagdrevier des Dr. Lehmann-Tolkmitt. Geleitet wird das Projekt »Lebensraum Brache« u.a. vom »Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd« (CIC) - Vorsitzender der deutschen Delegation in diesem Rat: Dr. Lehmann-Tolkmitt. Bezahlt wird das Projekt u.a. von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Langjähriges Kuratoriumsmitglied dieser aus öffentlichen Mitteln betriebenen Umweltstiftung: Dr. Lehmann-Tolkmitt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Auch Beamte der Jagdbehörde werden »gefördert«
Aber nicht nur Jagdflächen von Dr. Lehmann-Tolkmitt werden von der DBU finanziert, auch Oswald Rumpel, Leiter der Unteren Jagdbehörde des Landratsamts Würzburg und zuständiger Sachbearbeiter der Massakeranordnung, macht als Reviermitpächter bei dem Projekt mit. Nachzulesen im Verbandsorgan des BJV, Heft 7/2003, Seite 18/19.
Der Steuerzahler zahlt die Zeche
Wer sich bei den Projekten der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) etwas umsieht, erkennt, daß zahllose Projekte an Jäger vergeben wurden. Bemerkenswert unter anderem: 499.200,00 Euro für die deutsche Delegation des »Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd e.V.« (CIC), Vorsitzender: Dr. Lehmann-Tolkmitt. Und daß keine Mißverständnisse entstehen: Die Gelder fließen zwar für ein Projekt »Lebensraum Brache«. Richtiger müßte es aber heißen: »Todesfalle Brache«. Denn wenn durch blühende Felder Tiere angezogen werden, werden diese von den Jägern hinterrücks abgeknallt. Und der Bürger muss dafür auch noch die Zeche zahlen.
Die Enthüllungen des Prof. Dr. ing. Hans-Joachim Selenz: 3,2 Millionen DM »Abfindung« für Dr. Lehmann-Tolkmitt
Wer der Frage nachgeht, warum öffentliche Gelder immer wieder in die gleiche Richtung fließen, stößt zwangsläufig auf die Internetseite www.pc-soforthilfe.com des Prof. Dr. ing. Hans-Joachim Selenz, der Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG und Mitglied des Vorstandes der Preussag AG war. Zu diesem Konzern gehörte auch die bis zu seiner Entlassung von Dr. Lehmann-Tolkmitt geleitete Firma Noell, die in Konkurs ging. In einem Brief an den Generalbundesanwalt Kai Nehm schreibt Dr. Selenz, Dr. Lehmann-Tolkmitt sei nach einem »Spontan-Rausschmiß« mit 3,2 Millionen DM abgefunden worden, bei einem vertraglichen Anspruch von 320.000,00 DM aus einem Vertrag mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr. Was wußte Dr. Lehmann-Tolkmitt, was seinem früheren Arbeitgeber so viel wert war? Wer sich dafür interessiert, kann sich unter www.pc-soforthilfe.com an Dr. Selenz wenden, der bereitwillig Auskunft gibt, z.B., wohin welche Gelder verschoben wurden und wer sich alles an öffentlichem Eigentum bereichert hat.
Rückendeckung durch die Amtskirche Für seine tierfeindlichen Aktionen kann das Jägernetzwerk auch auf Rückendeckung durch die Amtskirchen bauen. Seit der letzten Änderung des Bibeltextes haben diese das Fünfte Gebot in seiner ursprünglichen Fassung »Du sollst nicht töten« bekanntlich außer Kraft gesetzt. Es heißt jetzt »Du sollst nicht morden«. Ist Töten jetzt also erlaubt? Oder nur nach Ansicht der Amtskirchen? Jedenfalls paßt es gut, daß die Solaranlage auf dem katholischen Gemeindehaus in der Gemeinde Greußenheim mit Geldern der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) errichtet wurde - Kurator: Dr. Lehmann-Tolkmitt. Und wer zahlt wieder die Zeche? - Der Bürger.
Terror gegen Jagdgegner
Seit längerer Zeit werden die Landwirte von Gut Greußenheim von einem Nachbarjäger namens Gram, der vom Vorsitzenden der örtlichen Jagdgenossenschaft als Choleriker bezeichnet wird, bei Tag und vor allem nachts und an Sonn- und Feiertagen terrorisiert durch ständige Schießerei von seinen zahllosen Schußkanzeln, die er direkt auf der Jagdgrenze po- stiert hat. Gram macht keinen Hehl aus dem religiösen Hintergrund seiner Aggressivität: Großformatige Schilder in seinem Pkw und vor seinem Haus beschimpfen den uralten urchristlichen Glauben der Landwirte von Gut Greußenheim, die Lehre des Jesus, des Christus. Damit verdeutlicht er die konfessionelle Motivation seiner Aggressionen gegen Menschen, weil diese sich zu einem friedvollen Umgang mit der Natur und den Tieren bekennen. Die Opfer der Terroraktionen haben die Behörden vergeblich um Hilfe gebeten. »Jagdfreund« Oswald Rumpel, Sachbearbeiter der Unteren Jagdbehörde, bezieht von Norbert Gram seinen Wildschweinbraten, »Jagdfreund« Albert Popp, der zuständige Sachbearbeiter der örtlichen Polizei, geht bei Norbert Gram auf die Jagd. Ob sie auch Grams religiösen Fanatismus billigen? Was Dr. Lehmann-Tolkmitt mit Gram verbindet, wird in letzter Zeit immer mehr auch in der Öffentlichkeit sichtbar. Tilman Töpfer, der sich in der Provinzpresse in Würzburg durch jägerfreundliche Artikel als Tierfeind profiliert hat, sorgt für die Verbreitung von Grams Aktionen und seinen religiösen Aggressionen.
Unteren Jagdbehörde - »Jägerfreunde« unter sich?
Da verwundert es auch nicht, daß die Namen Dr. Lehmann-Tolkmitt, Gram, Popp, Rumpel, sowie die Namen weiterer »Jägerfreunde« immer wieder in der Akte der Unteren Jagdbehörde auftauchen. Wie zwangsläufig führt dies schließlich zur Anordnung des auch von Dr. Lehmann-Tolkmitt befürworteten Generalmassakers. Allerdings ging die Rechnung nicht ganz auf, weil der Bayerische Verwaltungsgerichtshof den sofortigen Vollzug aufgehoben hat. Deshalb mußte offenbar BJV-Präsident Dr. Vocke die sichere Deckung verlassen. Dadurch wurde plötzlich das ganze Ausmaß der Verfilzung sichtbar.
So schließt sich der Kreis zu dem Treffen vom Sommer 2004 bei Dr. Lehmann-Tolkmitt in Greußenheim.
Für gute Beobachter und Analytiker wird der Abputz sichtbar
Bleibt noch die Frage, warum dieser massive Aufwand gegen einige Menschen, nur weil diese sich für die Einhaltung von ethischen und moralischen Werten einsetzen, so wie es Jesus von Nazareth gelehrt hat, nicht nur gegenüber Menschen, sondern auch gegenüber Tieren und der Natur; nur weil diese das Leben von Tieren achten und diese nicht zum Lustobjekt niederer Instinkte degradieren? Dr. Lehmann-Tolkmitt verfolgt sicher persönliche Interessen in seiner Eigenschaft als »Jagdbaron« in der Gemeinde Greußenheim. Daneben sehen die Jäger wohl die Gefahr, daß man ihre traditionellen Jägerlügen endgültig als Jägerlatein entlarven könnte.
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»Hege« ist Selektionstötung

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Etikettenschwindel: »Hege« ist Selektivtötung
Dazu gehört z.B. das Märchen von der biologischen Notwendigkeit der Jagd oder der sadistische Etikettenschwindel von der Hege, die in Wahrheit nichts anderes als Selektivtötung ist. Deshalb will die Jägerlobby - um die Worte von Dr. Vocke zu verwenden - »massiv« verhindern, daß die Behauptung, Jagd sei nötig, von Tierfreunden in der Praxis widerlegt wird. Denn spätestens dann würden es die Bürger nicht mehr hinnehmen, daß die Lusttöter ihr blutiges Hobby, meist auf dem Eigentum anderer Menschen, unter dem Schutz der Kirche und des Staates auf Kosten unschuldiger Tiere ausleben. Sie würden von den Politikern die Abschaffung der Jagd fordern. Für viele der Hobbytöter wäre dies ein harter Schlag. Denn bekanntlich darf man seit 1945 in Deutschland arg- und wehrlose Lebewesen nur noch dann hinterrücks abknallen, wenn man Inhaber eines Jagdscheins ist. Daß durch solche Jagdscheininhaber allein im Jahr 2004 auch mindestens 40 Todesfälle bei Menschen zu beklagen sind, wird dabei von den Waffenträgern offenbar als Kollateralschaden hingenommen.
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Landratsamt Würzburg im Blickpunkt von Tierschützern aus der ganzen Welt
Tierschützer aus der ganzen Welt, die in der Zwischenzeit ihre Solidarität mit den Landwirten von Gut Greußenheim bekundet haben, werden mit Interesse beobachten, ob die staatlichen Dienststellen bei ihren Entscheidungen auf das Jägerlatein von Interessenvertretern hereinfallen, oder ob sie ihre Entscheidungen auf die Feststellungen unabhängiger Sachverständiger gründen und dabei auch die einschlägigen Normen des deutschen und des europäischen Rechts zugrunde legen. Dies gilt vor allem auch für den Antrag der Landwirte von Gut Greußenheim, auf ihrem Eigentum das Ruhen der Jagd anzuordnen, wie dies der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 29.4.1999 entspricht.
Antrag auf Ruhen der Jagd Unterstützer des Antrags auf Ruhen der Jagd Protest aus dem Ausland Antrag unterstützen
Wenn Sie, liebe Leser, diesen Antrag unterstützen möchten, tun Sie dies bitte gegenüber der
Unteren Jagdbehörde, Zeppelinstr. 15, 97074 Würzburg
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Dez. 05: Krimineller Jäger-Übergriff in Hettstadt
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