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Der Schwachsinn treibt Stilblüten

veröffentlicht am 10.12.2004

„Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“


An diese Worte von Prof. Dr. Theodor Heuss, des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, dürfte sich mancher erinnert haben, der den Bericht der MAIN POST über die Anordnung eines weihnachtlichen Tiermassakers auf Gut Greußenheim durch das Landratsamt Würzburg gelesen hat. Der regelmäßige Leser dieser Zeitung weiß inzwischen auch, was er davon zu halten hat, wenn Tilman Toepfer über Kirchenaussteiger herzieht. Die Widersprüche, die Unwahrheiten und die haltlosen Unterstellungen sind ihm sicher nicht entgangen. Wer und was wirklich hinter dieser von Toepfer propagierten Adventskampagne steht, ist jedoch nicht ohne weiteres erkennbar.

Starkes Anwachsen der Wildschweinpopulation in ganz Deutschland durch Jäger verursacht

Seit Jahren wird in ganz Deutschland ein ungewöhnlich starkes Anwachsen der Wildschweinpopulation verzeichnet, welches nach Ansicht von Fachleuten von trophäensüchtigen und schießwütigen Jägern verursacht ist. Jetzt sollen Mißstände und Gefahren, die sich daraus ergeben könnten, Menschen in die Schuhe geschoben werden, die friedvollen Umgang mit Natur und Tieren pflegen, weil sie offen gegen das heimtückische Abknallen von Lebewesen aus dem Hinterhalt zur Erzeugung von Lustgefühlen eintreten. Eine Allianz von konfessionellen Tiergegnern und passionierten Lusttötern versucht mit unwahren Behauptungen, die nur als Volksverdummung bezeichnet werden können, die Bevölkerung gegen die Landwirte des landwirtschaftlichen Betriebes Gut Greußenheim aufzuhetzen.
Der Artikel Toepfers steckt voll von Unwahrheiten. Sie alle aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Bekanntlich ist der Begleiter der Unwahrheit die Lüge, der im folgenden die Wahrheit gegenübergestellt wird:

Einzigartiges Biotopverbundsystem

Auf den Flächen des landwirtschaftlichen Betriebes Gut Greußenheim entstand in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit einer Umweltstiftung ein in Deutschland einzigartiges Biotopverbundsystem mit umfangreichen Neuaufforstungen, Waldinseln, Wald- und Benjeshecken, Feucht- und Trockenbiotopen, Sukzessionsflächen und vielem mehr, das von vielen Förderern im In- und Ausland unterstützt wird und weltweit Beachtung und Anerkennung gefunden hat. Es gelang, einen Teil der traditionellen heimatlichen Landschaftsstruktur wiederherzustellen und viele, auch gefährdete Tiere und Pflanzen wieder anzusiedeln.

Katholische Kirche und MAIN POST gegen Naturschützer

Weil das Biotopverbundsystem nicht katholisch oder lutherisch, aber tierfreundlich ist, was dem Teufel beileibe nicht in sein Konzept paßt, wird es in den Berichten der MAIN POST mit den Fäden einer Schmäh-Monzette umwoben.
Statt dessen werden die Landwirte von Gut Greußenheim von Natur- und Tierfeinden seit Jahren angefeindet und verleumdet. Wortführer dieser Tierfeinde ist Toepfers katholischer Gewehrsmann Norbert Gram, in Jägerkreisen als cholerisch und schießwütig bekannt. Seinen katholischen Hintergrund stellt er offen zur Schau durch Hetzplakate gegen Kirchenaussteiger, die er in seinem Fahrzeug spazierenfährt und in Hettstadt vor seinem Haus in der Zehntstraße 3 aufstellt. Toepfer, der ebenfalls in Hettstadt, in der Würzburger Str. 50, wohnt, arbeitet seit Jahren mit Gram zusammen. Das Ergebnis dieser Kooperation vermarktet er nicht nur in der MAIN POST, sondern auch in der einschlägigen Jägerpresse.

Jäger provozieren Mißstände


Vor fast 10 Jahren stellten die Landwirte von Gut Greußenheim fest, daß einige der Jäger in den Nachbarrevieren, vor allem in Richtung Hettstadt, unerlaubt im Grenzbereich von Gut Greußenheim jagten. Als sie dies abstellten und die Jäger genauer kontrollierten, begannen diese mit einer intensiven Kampagne mit dem mutmaßlichen Ziel, auf dem Gebiet der Landwirte von Gut Greußenheim ihr Unwesen treiben zu können.
In den Folgejahren war zu beobachten, wie diese Jäger begannen, durch massive Anfütterungen Wildschweine, die früher dort nicht heimisch waren, in ihre Reviere zu lokken. Als sich Wildschweinrotten ansiedelten, begannen sie, entgegen den Warnungen von Fachleuten, vor allem Leitbachen und große Keiler abzuschießen. Dadurch trat das ein, wovor erfahrene Fachleute gewarnt hatten: Die Sozialstruktur der Tiere wurde zerstört, die Vermehrungsrate stieg sprunghaft an, und Bauern beklagten sich über vermehrte Wildschäden auf ihren Feldern. In den Gebieten dieser Schießer vermehrten sich die Tiere ständig, weil die Warnungen der Fachleute weiterhin mißachtet wurden.
Demgegenüber blieb auf den Flächen von Gut Greußenheim, wo die Tiere ihrer Natur gemäß behandelt werden, der Bestand weitgehend unverändert. An den Reviergrenzen sorgten aber die Nachbarjäger, allen voran Norbert Gram, durch ständiges Schießen dafür, daß die Tiere ihres Reviers allmählich begannen, sich in den Bereich des Eigenjagdrevieres Gut Greußenheim zu flüchten, weil dort das unqualifizierte und rücksichtslose Abschießen zu jeder Tages- und Nachtzeit das ganze Jahr über nicht stattfindet.
Allmählich zeichnete sich die Strategie dieser Schießer ab, die in dem Würzburger Jäger Dr. Lehmann-Tolkmitt einen weiteren Wortführer fanden, der sich in den Wäldern der Gemeinde Greußenheim einen feudalen Jagdsitz für seine Jagdgesellschaften geschaffen hatte. Die Tiere, die durch Anfüttern zunächst aus der weiteren Umgebung angelockt worden waren und durch Zerstörung der Sozialstruktur überhandnahmen, sollten jetzt durch ständiges Schießen in das Eigenjagdgebiet Gut Greußenheim gedrückt werden. Permanenter Schießterror unmittelbar an der Jagdgrenze – unter Jägern sonst als Grenzpiraterie verpönt – sollte ihnen der Rückzug abschneiden.
Schon vor Jahren wiesen die Landwirte von Gut Greußenheim die zuständigen Behörden, allen voran Oswald Rumpel von der Unteren Jagdbehörde in Würzburg, auf diese Zusammenhänge und die damit verbundenen Gefahren hin. Es wurden sowohl die Futterplätze als auch das ständige unqualifizierte Schießen zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch die Grenzpiraterie bekanntgegeben, ohne daß die Untere Jagdbehörde dagegen einschritt. Diese unterstützte im Gegenteil noch das wahllose und sinnlose Abknallen der Tiere. Der Hinweis, daß durch das ständige Aufschrecken der Wildschweine die Gefahr von Verkehrsunfällen mit Personenschaden geradezu provoziert wird, wurde in den Wind geschlagen.
In diesen Tagen berichtet die MAIN POST, daß sich die Unfälle mit Wildbeteiligung häufen, und bestätigt somit das, wovor Fachleute und die Landwirte von Gut Greußenheim längst warnen. Geradezu infam mutet es unter diesen Umständen an, wenn die MAIN POST berichtet, daß der Chef der Polizei-Inspektion Würzburg-Land, Wolfgang Karl aus Ochsenfurt, die Landwirte von Gut Greußenheim hierfür verantwortlich macht. Es ist allgemein bekannt, daß in ganz Deutschland diese Unfälle zugenommen haben. In der Umgebung von Gut Greußenheim gibt es dagegen nie Unfälle mit Wildschweinen. Der zuletzt von der MAIN POST berichtete Unfall fand ebenfalls weit entfernt von Gut Greußenheim statt, und zwar zwischen dem Hettstädter Jagdrevier der Jäger Norbert Gram / Helmut Brandt und dem Wohnort von Helmut Brandt in der Leitensteige 1 in Roßbrunn. Die von Wolfgang Karl ausgesprochene Verdächtigung kann nur als bösartige Verleumdung bezeichnet werden, es sei denn, man entschuldigt sie mit völliger fachlicher Inkompetenz oder persönlicher Interessenvertretung, falls Karl selbst Jäger ist.
Stilblüten treibt der Schwachsinn aber dann, wenn man die Aussagen Karls mit der Behauptung Toepfers vergleicht, auf Gut Greußenheim würden Wildschweine durch Zäune davon abgehalten, das Revier zu verlassen - eine genauso schwachsinnige Aussage.
Wenn es um Verleumdung von religiösen Minderheiten geht, hält sich offenbar jeder für sachkundig genug, seine „Meinung“ zum Besten zu geben. Der von Toepfer interviewte Veterinär Dr. Winfried Ueckert, der interessanterweise mit seinem Wohnsitz Am Anger 22 in Leinach auch örtlich nicht weit von Toepfer und Gram angesiedelt ist, glaubt, ein Einschreiten der Jagdbehörde aus seuchenprophylaktischen Gründen fordern zu müssen. Dabei weiß jeder Fachmann, daß es keinen einzigen Fall gibt, in dem die Schweinepest unter Wildschweinen ausgebrochen ist. Ueckert bestätigt dies auch indirekt, wenn er auf die Frage nach den Ursachen von Schweinepest sagt: „Es besteht durchaus die Möglichkeit, daß infektiöses Material verfüttert wird“, das heißt also, wenn jemand schweinepest-verseuchtes Schweinefleisch an die Wildtiere verfüttert.

Jäger Helmuth Brandt:
„Ich wünsche mir die Schweinepest!“


Nun wissen sowohl Ueckert als auch Toepfer, daß im gesamten Bereich von Gut Greußenheim nur Vegetarier leben und arbeiten, die also kein Schweinefleisch essen, so daß von dort eine solche Gefahr nicht ausgehen kann. Weiß Ueckert etwa mehr? Ist Ueckert etwa bekannt, daß der Jagdgenosse des Norbert Gram, Helmut Brandt aus Roßbrunn, am 18.7.2004 wörtlich erklärt hat, „er wünsche sich die Schweinepest“? Kennt er etwa das Sprichwort, daß der Wunsch der Vater des Gedankens ist? Oder hat ihn Oswald Rumpel von der Unteren Jagdbehörde z.B. darüber informiert, mit welch infiziertem Material Norbert Gram in der Nähe der Grenze zum Eigenjagdgebiet Gut Greußenheim Wildschweine füttert?
Die Untere Jagdbehörde ist hiergegen nicht eingeschritten, vielleicht erkennt Dr. Winfried Ueckert hieraus das infektiöse Material, von dem er als Krankheitsauslöser sprach?
Die Landwirte von Gut Greußenheim werden die Aussage Brandts, er „wünsche sich die Schweinepest“, sowie die einschlägigen Bilder und Nachweise, die von der Unteren Jagdbehörde nicht ernstgenommen wurden, zur Sicherheit nochmals bei der Polizei hinterlegen. Denn es ist nicht absehbar, was von interessierten Kreisen gegen die Landwirte von Gut Greußenheim noch unternommen wird, vor allem, wenn man an die Aussage von Theodor Heuss denkt.
Und wenn Helmut Brandt schon sagt, daß er sich die Schweinepest wünscht, sollten die Behörden besser hier vorbeugend eingreifen und Wachsamkeit walten lassen, anstatt sich für durchsichtige Gruppeninteressen mißbrauchen zu lassen.

Die Täter beschuldigen Unschuldige.
Die Tiere als Opfer


Das Ganze erinnert ein wenig an die Situation in Rom, in der Nero die Stadt selbst anzündete und die Tat den Christen in die Schuhe schob, oder an ähnliche Vorgänge in der jüngeren deutschen Vergangenheit wie an die angebliche Brandstiftung des Reichstages unter den Nazis.
Die Untere Jagdbehörde mit dem Sachbearbeiter Oswald Rumpel aus Opferbaum und dem für die Anordnung des Tiermassakers verantwortlichen Oberregierungsrat Kraus vom Landratsamt Würzburg hat es sich in ihrer behördlichen Anordnung des vorweihnachtlichen Wildschweinmassakers sehr einfach gemacht. Sie legt ihrer Entscheidung weder nachprüfbare Tatsachen noch eine rechtlich haltbare Begründung zugrunde.

Vatikan-Kirche schwingt den Knüppel staatlicher Verwaltung

Eine solch unqualifizierte Vorgehensweise einer Behörde könnte darauf zurückzuführen sein, daß sie nur widerwillig, auf höhere Weisung gegen eigene Einsicht, gehandelt hat. Da es im vorliegenden Fall um keine sachliche Entscheidung geht, sondern um ein Politikum, wäre dies denkbar. Wie das zur Schau gestellte Bekenntnis des Jägers Norbert Gram zeigt, steckt hinter der ganzen Angelegenheit der tierfeindliche Kirchenglaube. Dessen Anhänger schwingen den Knüppel der staatlichen Verwaltung gegen Kirchenaussteiger, indem sie unschuldige Tiere massakrieren läßt.
Vielleicht ist die Oberflächlichkeit der behördlichen Anordnung aber auch darauf zurückzuführen, daß die Handelnden darauf vertrauen, daß der Knüppel nicht nur bis in die staatliche Verwaltung hineinreicht, sondern auch weiter bis in die staatlichen Gerichte, so daß die Rechtmäßigkeit der Anordnung gar keine Rolle spielen würde. Es bleibt abzuwarten, wie weit der Knüppel der Kirche wirklich reicht.
Es ist sicher kein Zufall, daß das Tiermassaker gerade um die Weihnachtszeit angeordnet wird. Weihnachten ist bekanntlich das Fest, an dem die meisten Tiere aus Wald und Flur und aus den Mastställen in einem hemmungslosen Schlachtfest dahingemetzelt werden. Die Exzellenzen und Eminenzen der Vatikankirche und der Martin-Luther-Kirche gehen dabei mit schlechtem Beispiel voran. Es entspricht ihrer Religion, die sowohl das Töten von Menschen als auch das Quälen, Malträtieren und Abschlachten von Tieren rechtfertigt und damit die Lehre des Jesus von Nazareth und ihre eigene Bibel mit Füßen tritt.
Denn schon bei den Propheten des Alten Testaments heißt es z.B. bei Jesaja (66, 3), daß der, der einen Ochsen erschlägt, nicht besser ist als der, der einen Menschen tötet, oder bei Hosea (8, 13), daß Gott das Fleischessen und Opferschlachten ein Greuel ist. Selbst Hieronymus, der im vierten Jahrhundert nach Christus im Auftrag des Papstes die Bibel neu zusammenstellte und dafür mit dem Vorwurf rechnete, er sei ein Bibelfälscher, stellte unmißverständlich fest: „Der Genuß des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft ... Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so daß es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“
Menschen, die auf die Widersprüche der Dogmenlehre des Vatikans sowie der menschen- und tierverachtenden Lehre eines Martin Luther zu der wahren Lehre des Jesus, des Christus, hinweisen, müssen zum Schweigen gebracht werden. Sie werden verleumdet, es werden Gerüchte gegen sie in Umlauf gebracht und der Staat gegen sie aufgehetzt. So ist es Tradition der Vatikan- und der Martin-Luther-Kirche seit Jahrhunderten, und heute ist es nicht anders. Weisungsabhängige Beamte und Journalisten wie Tilman Toepfer von der MAIN POST gab es ebenfalls zu allen Zeiten.
Wer jetzt überrascht ist über Zusammenhänge, von denen er bisher nichts geahnt hat, der sei noch auf eine Aussage des bekannten, vielfach preisgekrönten Schriftstellers und Kirchenkritikers Karl Heinz Deschner hingewiesen, der seit vielen Jahren unwidersprochen feststellen darf: „Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit, einschließlich und besonders des 20. Jahrhunderts, keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche.“
Vielleicht stellen Sie sich jetzt die Frage: Was ist zu tun? Hier kann ein Blick in die Bibel der Amtskirchen weiterhelfen, wo es in der Offenbarung des Johannes heißt: „Ziehet aus von ihr, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und von ihren Plagen mitbetroffen werdet.“



Die Landwirte von Gut Greußenheim
V.i.S.d.P. Hermann Dürr, Gutshof o. Nr., 97259 Greußenheim




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Infektiöses „Material“ für Wildschweine bei Jäger Gram, Hettstadt   Seuchengefahr des Dr. Ueckert?  
"Hegeplatz“ des Jägers Dr. Lehmann-Tolkmitt in Greußenheim
 
"Hegeplatz“ des Jägers Dr. Lehmann-Tolkmitt in Greußenheim  


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Fakten


„Die Schweinepest hat ihren Ursprung in der Massentierhaltung der Hausschweine und bedroht die Wildschweine.“
Gerold Wandel in der Zeitschrift „Pirsch“ 22/2002

„Die Schweine-Intensivhaltungen sind heutzutage zweifelsfrei als das wesentliche Reservoir des Virus zu erachten, von wo aus es in Wildschweinbestände getragen wird.“
„Bisher sind keine Fälle nachgewiesen, in denen die Schweinepest zuerst in Wildschweinbeständen aufgetreten ist.“
Aus einem Gutachten des Sachverständigen Dr. Eberhard Schneider, Göttingen

Epidemiologische Untersuchungen in Schwarzwildbeständen mehrerer Bundesländer in den letzten 14 Jahren haben gezeigt, daß unsere Wildschweine ad hoc kein natürliches Reservoir für Viren der KSP darstellen. Vielmehr werden die Erreger in gewisser Regelmäßigkeit in die Wildschweinbestände von außen eingetragen.
Forschungsreport 1/01 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

„Nachwuchsschwemme hausgemacht?“ So betitelt Norbert Happ, der bekannteste Schwarzwildkenner in Deutschland, seinen Beitrag in der Jägerzeitung „Wild und Hund“ in Heft 23, 2002. Die von ihm festgestellte „ungeheure Zunahme der Schwarzwildstrecke in Deutschland“ führt er auf das Verhalten der Jäger zurück, wenn er schreibt: „Ungeordnete Sozialverhältnisse im Schwarzwildbestand mit unkoordiniertem Frischen und Rauschen und unkontrollierbarer Kindervermehrung sind ausschließlich der Jagdausübung anzulasten.“


„Jetzt werden die Sauen wirklich wehrhaft! Sie wehren sich mit einer unglaublichen Zuwachsdynamik gegen den falschen, asozialen Abschuss in den Altersklassen....
Diese Fehlabschüsse führen bekanntlich zur unbehinderten Vermehrung des Schwarzwildes. Wollen wir wirklich die Vermehrung noch stoppen, dann müsste unter anderem für drei Jahre der Abschuss der Keiler und großen Bachen untersagt werden. Das wäre dann ein realer Schutz der wichtigsten Leitbachen, sie würden wieder eine soziale Odnung in den Wildbestand bringen. Aber hat die Jagd noch die Kraft, wildbiologische Erkenntnisse durchzusetzen – oder lässt sie sich in die Schädlingsbekämpfung treiben? Jagd und Jäger verlieren ihr Ansehen...“
Wildmeister Gerold Wandel in Jagdzeitung PIRSCH 1/2004



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