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Hubschrauber gegen Menschen und Tiere

Hubschrauber gegen Menschen oder Tiere?

Wo verbergen sich die Drahtzieher? Wo ist die Kommandozentrale?


In Würzburg und Umgebung ist die Polizei offenbar auch dazu da, großangelegte Tier-Massaker vorzubereiten und gegen die Menschen vorzugehen, die das Leben der Tiere retten wollen.
Der Skandal: Am Donnerstag, den 12. Januar zwischen 14 und 15 Uhr, bedrohte die „Tier-Massaker-Bruderschaft“


 


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13.01.06: Ein bestellter Psycho-Terror:




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Sie kamen ohne Vorwarnung, ohne vorherige Ankündigung. Aus Richtung Hettstadt schlich sich der Hubschrauber im Nebel an und kreiste dann über eine Stunde lang über dem Grundeigentum der Landwirte von Gut Greußenheim – gespenstisch, bedrohlich, Angst erzeugend mit einem infernalischen Lärm von über 90 db(A). Als der Hubschrauber im Tiefflug über eine Waldweide mit Rindern flog, brach eine ganze Herde von Tieren in Panik durch den Zaun. Beobachter bezeugen: Der Hubschrauber hat mehrfach die vorgeschriebene Mindesthöhe von 100m unterschritten!


An einen demokratischen Rechtsstaat erinnert diese Vorgehensweise nicht...

Angeblich wollte man auf dem Eigentum der Landwirte von Gut Greußenheim Wildschweine zählen. Dies hatte die Jäger-Lobby in ihrem Sprachrohr, dem Provinzblatt Main Post, am 29. Dezember 2005 angekündigt.
Obwohl der Rechtsanwalt der Landwirte von Gut Greußenheim bereits am 2. Januar das zuständige Landratsamt Würzburg angeschrieben hatte und aus guten Gründen einen Befangenheitsantrag gegen den Auftraggeber des Hubschraubereinsatzes, den Jäger Oswald Rumpel, seines Zeichens Leiter der Unteren Jagdbehörde, einreichte, fand am Nachmittag des 12. Januar 2006 die Überfliegung des Grundeigentums der Landwirte von Gut Greußenheim statt.
Die Vorgehensweise erinnert dabei eher an ein Unrechtsregime, als an einen demokratischen Rechtsstaat: Weder hielt man es im Landratsamt Würzburg für nötig, über den juristischen Befangenheitsantrag zu entscheiden, noch hielt man es für nötig, die Grundeigentümer vorher über den geplanten Überflug zu informieren. „Dies ist kein ordnungsgemäßes Vorgehen in einem Rechtsstaat. Auch ist es bislang in Bayern immer noch üblich gewesen, auf Anwaltsbriefe rechtzeitig zu antworten und nicht einfach vollendete Tatsachen zu schaffen“, protestierte der Rechtsanwalt der Landwirte. Ist das der neue Stil der bayerischen Regierung?

Auf telefonische Rückfrage erklärte der Leitende Polizeidirektor Gerold Mahlmeister vom Polizeipräsidium Unterfranken, er habe den Flug auf Ersuchen des Landratsamts Würzburg angeordnet. Dass der Rechtsanwalt der Landwirte der Polizei bereits die Rechtswidrigkeit eines solchen Vorgehens schriftlich dargelegt hatte, wurde ignoriert. Der Name des Hubschrauberpiloten, gegen den Anzeige erstattet wird, wurde ebenfalls noch nicht bekannt gegeben. Beim Landratsamt Würzburg wollte man nicht sagen, wer den Psycho-Terror bei der Polizei bestellt hatte. Oswald Rumpel wollte keine Auskunft geben und verwies auf seinen Vorgesetzten, Regierungsdirektor Kraus, der nach seiner Rückkehr vom Urlaub in der kommenden Woche Auskunft geben könne.

Als der Hubschrauber nach seinem Terror-Flug auf dem Flugplatz Schenkenturm bei Würzburg landete, stieg der Polizist PHM Albert Popp aus. Gegenüber den anwesenden Journalisten wiegelte er ab: „Reine Polizeiaktion, da ist niemand anderes im Hubschrauber“. Was PHM Popp nicht sagte: Er ist Hobbyjäger und jagt ausgerechnet im Revier von Jäger Norbert Gram in Hettstadt, dessen Revier an das Grundeigentum der Landwirte von Gut Greußenheim anschließt.

In der Nacht vor dem Hubschrauberflug war in den Nachbarrevieren, auch in Richtung Hettstadt, erhöhte Schussaktivität beobachtet worden. Offenbar wusste man dort von dem bevorstehenden Flug und sorgte dafür, dass möglichst viele Tiere auf dem Gebiet der Landwirte von Gut Greußenheim vor den Lusttötern Zuflucht suchen, damit sie dort vom Hubschrauber mit der Kamera erfasst werden können.

Gram muss rechtzeitig informiert gewesen sein, denn just zu dem Zeitpunkt, als der Hubschrauber flog, näherte er sich mit seinem Pkw und einem Mitfahrer dem Hof der friedliebenden Landwirte. Leitete er den Einsatz des Hubschraubers vom Boden aus, während sein Jagdkumpan PHM Popp im Hubschrauber agierte?


Hobby-Jäger PHM Albert Popp in der Luft, Jäger Norbert Gram vom Boden aus

Die dubiose Aktion wurde immer seltsamer: Warum führte Gram bei seiner Aktion deutlich sichtbar eine Aufschrift an seinem Pkw, mit der er den urchristlichen Glauben der Bewohner von Gut Greußenheim beleidigt? Warum beobachtete er von Süden her längere Zeit die Wohngebäude der dort lebenden Urchristen, während der Hubschrauber von Norden her auf den Hof zuflog? Ging es in Wahrheit gar nicht um die Tiere, sondern hatte man es auf die Menschen abgesehen?


Was wollte der Hubschrauber?

Wie anders sollte man die verwunderliche Tatsache erklären, warum der Hubschrauber ziemlich flott über Wälder, Baumplantagen und Felder hinwegflog, die ja bekanntlich der Lebensraum von Wildtieren sind? Warum stand der Hubschrauber dagegen lange über dem Hofbereich? Hier leben ja bekanntlich keine Wildschweine, die man ja angeblich zählen wollte, sondern Menschen – Urchristen. Wozu hat sich die Tier-Massaker-Bruderschaft mit fanatischen Religionskämpfern verbündet?
Eines scheint klar zu sein: Die Einheit zwischen friedlichen Menschen, Tieren und Natur auf Gut Greußenheim ist beiden ein Dorn im Auge.
Ein Beobachter sagte: „Ein Polizei-Hubschrauber über dem Hofbereich – das ist ein Einschüchterungsversuch, eine deutliche Drohgebärde. Nach dem Motto: Euch kriegen wir noch.“ Ein anderer Beobachter meinte: „Das ist wie bei einer Menschenjagd. Tiere jagen, Menschen hetzen ... Wo wird das noch hinführen?“
Man fühlt sich fast an die Aussage von Leo Tolstoi erinnert: „Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt.“ Was hat Tolstoi damit gemeint?


Welche Rolle spielt Landrat Zorn?

Waldemar Zorn machte sich als Bürgermeister von Hettstadt und katholischer Kolpingfunktionär bundesweit einen Namen als Kämpfer gegen Andersgläubige. Auf seiner „Abschussliste“ standen die Urchristen des Universellen Lebens, von denen einige in seiner Gemeinde Grundstücke gekauft hatten, um Häuser zu bauen und dort mit ihren Familien zu leben. Zorn organisierte Hetzveranstaltungen gegen die unbescholtenen Bürger, lud berufsmäßig lügende Inquisitoren ein, die bei Veranstaltungen für faschistoide Stimmung sorgten, so dass gegen anwesende Urchristen Drohungen und Beschimpfungen geäußert wurden wie: „Aufhängen sollte man euch!“ und „Heil Hitler!“
Dorfbürgermeister Zorn machte Karriere und wurde Landrat des Landkreises Würzburg. Und steht damit ausgerechnet der Behörde vor, welche die Hubschrauberflüge angeordnet hat. Ein Zufall?

Von Lodenfilz und einer Tier-Massaker-Bruderschaft

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Hettstadt wurde Waldemar Zorn „für seine Verdienste“ gewürdigt. Auch Hobby-Lusttöter Norbert Gram, der sich als Kirchenkämpfer einen Namen gemacht hat, kommt aus Hettstadt. Dessen Bruder, Alois Gram, ist Jagdberater der Unteren Jagdbehörde von Oswald Rumpel, die zu Zorns Landratsamt gehört, und welche die Hubschrauberflüge angeordnet hat. Der Polizist PHM Albert Popp, der wie schon im vergangenen Jahr im Hubschrauber saß, jagt im Jagdrevier von Norbert Gram. Und während die Bewohner von Gut Greußenheim über den Hubschrauberflug nicht informiert wurden, war Jäger Norbert Gram als Bodenpersonal zeitgleich zur Stelle. Wen wundert es da noch: Auch der jägerfreundliche Lokalschreiber Tilman Toepfer, der so gerne böse Zeitungsartikel gegen Urchristen schreibt, kommt aus Hettstadt.


Unsaubere Politik des Landratsamts Würzburg: Landwirte stellen Antrag, einem anderen Landratsamt zugeordnet zu werden

Wenn die Aussagen der Beamten zutreffen, ist Ausgangspunkt des letzten Angriffs das Landratsamt Würzburg unter Waldemar Zorn. Zorn verstand sich immer als Garant für die Wahrung der Interessen der katholischen Institution und damit auch für deren verbindliche Ausmerzungsanweisungen. Auch wenn der einzelne Beamte möglicherweise anders denkt, wird sich im Landratsamt Würzburg immer diese unsaubere Politik mit der faschistoiden Tendenz des Kirchenmannes Zorn durchsetzen, die er früher so ungeniert unter Beweis gestellt hat. Die Landwirte von Gut Greußenheim werden deshalb jetzt offiziell den Antrag stellen, dass sie der Zuständigkeit eines anderen Landratsamtes unterstellt werden, solange beim Landratsamt Würzburg solche Verhältnisse herrschen. Das Gleiche gilt auch für die Würzburger Polizeidienststelle, solange der Jäger PHM Popp dort den Ton angibt.


Unter dem Krieg gegen Kirchenaussteiger müssen auch Tiere leiden

Besonders bedauerlich ist, dass unter dem Krieg gegen Kirchenaussteiger wieder einmal die Schwächsten unserer Gesellschaft, die Tiere, leiden müssen, weil sie als Vorwand für andere unlautere Ziele herhalten müssen. Für die Tiere haben sich bisher nicht nur die Bewohner von Gut Greußenheim und viele Tausende ihrer Freunde in aller Welt eingesetzt, sondern Unterstützung kam von unzähligen Tierschutzorganisationen weltweit.



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Macht Hubschrauber wieder Jagd auf Wildschweine?

Macht Hubschrauber wieder Jagd auf Wildschweine?

Jägerlobby plant neue Aktionen gegen Wildschweine auf dem Grundeigentum von Tierschützern (04.01.2006)

In Unterfranken gibt es ein einzigartiges Projekt: Tier- und Naturschützer errichten in Zusammenarbeit mit Landwirten des friedfertigen Landbaus und einer Stiftung für Natur und Tiere ein großflächiges Biotop-Verbundsystem, das Lebensräume für Tiere und Pflanzen schafft. Auf dem Grundeigentum von Gut Greußenheim können Tiere in Frieden leben. Auf großflächigen Wiesen und Waldweiden finden weit über hundert aus tierquälerischen Verhältnissen gerettete Weidetiere, vor allem Rinder und Schafe, eine Heimat.

Den Jägern sind diese tierfreundlichen Zustände seit Jahren ein Dorn im Auge: Sie können hier nicht mehr ungestört rumballern und unbeobachtet ihrem blutigen Hobby frönen, wie sie es früher taten. Sie können es offenbar auch nicht verkraften, wenn ein Tier, das sie im Visier hatten, über die Grenze nach Gut Greußenheim flüchtet.

Und so schloss sich die Jägerlobby im Stil einer »Bruderschaft« zusammen: Man nutzte alle Verbindungen zu Jägerverband (dessen Vorsitzender im bayerischen Landtag sitzt), Behörden (der Leiter der Unteren Jagdbehörde ist Jäger), Kirchenfunktionären (in guter Hubertusmessen-Tradition mit den Jägern verbunden) und jagdfreundlichen Journalisten. Das Ziel: Mit den paradiesischen Zuständen auf Gut Greußenheim sollte Schluss sein! Ende 2004 war es dann soweit: Die Untere Jagdbehörde des Landratsamtes Würzburg gab den Massaker-Befehl. 126 Wildschweine sollten innerhalb eines halben Jahres abgeknallt werden - ansonsten drohte eine monatliche Strafe von 10.000 (!) Euro.

Proteste von Tierschützern aus aller Welt

Dieser Skandal rief Tierschützer aus aller Welt auf den Plan: Über tausend Menschen schrieben Proteste an das zuständige Landratsamt und die Gerichte. Sie unterstützten die Tierschützer und Landwirte des friedfertigen Landbaus von Gut Greußenheim bei ihrem Kampf gegen die Massaker-Anordnung, der erst durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof am 14.01.2005 Einhaltgeboten werden konnte.
Das wollte die Jägerlobby nicht auf sich sitzen lassen: Als »Weihnachtsgeschenk« an die Tierfreunde kündigte der Leiter der Jagdbehörde, der Jäger Oswald Rumpel, am 29.12.05 in seinem Sprachrohr, dem Lokalblatt MAIN POST, neue Aktionen gegen Tiere und Tierschützer an. Hier war zu lesen, er wolle erneut einen Hubschrauber einsetzen um Tiere zu zählen und offenbar einen neuerlichen Abschuss vorzubereiten.

Hintergrundinfos hierzu:

Jagdbehörde ordnet Tiermassaker an - Chronik

Antrag auf Ruhen der Jagd



Dr. Gert-Joachim Hetzel von Gut Greußenheim hat folgenden Brief an alle Tierschützer geschrieben:



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