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Haustiere als Jägeropfer
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Stoppt den Katzenmord!
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BILD der Frau, 31.10.2005 zur Vergrößerungsansicht anklicken

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Jäger erschießen Tausende unserer Lieblinge
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Titelseite tz München, 26./27.02.2005

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Haustierjagd
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Text der Initiative jagdgefährdeter Haustiere: http://www.ijh.de/themen/index_haus.html
Tausende Hunde und Katzen fallen deutschen Jägern - neben zahllosen Wildtieren - jedes Jahr zum Opfer. Als Grund für diese Abschüsse gibt die Jägerschaft das angebliche Wildern der Tiere an doch die wahren Gründe für die Vernichtungsfeldzüge gegen Hund und Katze sind noch weitaus erschütternder...
Wie nämlich Schleswig-Holsteins Oberjäger Behnke, vom Jagdschutz-Verband für sein gesamtliterarisches Schaffen ausgezeichnet, schreibt, muß Katzen und Hunden "als Geißeln der Wildbahn unbeirrt der Krieg erklärt werden (...) Sie werden nicht bejagt, sie werden bekämpft!"
In dem Lehrbuch "Fallenjagd und Fallenfang" wird die Verwendung von Totschlagfallen zur "Bekämpfung der Katzenplage" empfohlen - es wird betont, daß der Verfasser "pro Jahr an die 25 Katzen" schoß, jedoch "jährlich viel mehr in Fallen fing". Andere Jäger gehen in ihren Forderungen sogar so weit, daß "die Katzen mit zwei oder drei Jahren ablieferungspflichtig zur humanen Tötung werden" sollen - mit der Begründung, daß die Katze "im ersten Jahr am Hause (jagt), im zweiten ums Haus und im dritten im Feld" (Behnke, Jagd und Fang des Raubwildes). Abgesehen von der naiv-pauschalen Beschreibung des Jagdverhaltens von Katzen, gibt es keinerlei wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema "Wildernde Katzen", die eine "ökologische" Rechtfertigung des Tötens von Katzen auch nur ansatzweise nahelegen würden.
Doch auch so sind die Richtlinien, die zum Abschuß von Katzen gelten, haarsträubend genug. Gesetzlich ist erlaubt, daß Jäger Katzen erschießen dürfen, wenn diese sich mehr als 200 Meter (schwankt je nach Bundesland bis 500 Meter) vom nächsten bewohnten Haus entfernt hat. Doch das Streifgebiet insbesondere männlicher Katzen - die dementsprechend häufig zum Opfer fallen - kann, wie Biologen zeigten, deutlich größer als 500 Meter im Durchmesser sein. Somit liegt nahe, daß die meisten Katzen de facto gar nicht wildern, sondern sich lediglich innerhalb des arttypischen Bewegungsradius bewegen. Eine Studie bestätigte diese erschütternde Folgerung: Von 300 erschossenen Katzen wurden 136 in einer Entfernung von 300 bis 500 Metern zum nächstgelegenen Haus getötet, weitere 114 starben in einer Distanz von 1000 Metern und lediglich 50 Katzen wurden in einer Entfernung zum nächsten Haus umgebracht, die überhaupt auf das "unkontrollierte" Herumstreunen des betreffenden Tieres schließen ließ. Dennoch fordern Jäger, die "Katzen-Kill-Distanz" von 200 bis 300 Metern (je nach Bundesland) noch weiter herabzusetzen.
Fälle, in denen Hunde unmittelbar vor den Augen ihrer "Besitzer" erschossen wurden, sind ebenfalls keine Seltenheit. So erschoß ein Jäger 1989 die beiden Hunde einer Aachener Musikpädagogin im heimischen Garten - der lapidare Kommentar des Grünrocks: "Die Hunde trugen kein Halsband. Wertstücke waren sie ja sicher nicht." In einem anderen Fall in Reit im Winkl wurde ein nur wenige Meter vorauslaufender Schäferhund aus neun Metern Entfernung von einem Jäger angeschossen. Dem jungen Hund, so seine "Besitzerin", sei dabei der gesamte Bauch zerfetzt worden, und man habe den Jäger bitten müssen, dem schwerverletzten Tier den Gnadenschuß zu geben - wofür wiederum zwei Schüsse vonnöten gewesen seien. Schockierende Beispiele wie diese gibt es zu Tausenden.
Es ist wahrlich entlarvend, mit welchem Haß sich Jäger gegen jede Form vierbeiniger oder geflügelter "Mitjäger" wenden - nicht nur gegen Füchse, Marder und Habichte, sondern ebenso gegen Hunde und Katzen. Der Grund hierfür dürfte nicht nur der Wunsch nach hohen Abschußzahlen, sondern auch die "jagdliche Freude" beim Abschuß von Haustieren sein. Doch was würden Sie sagen, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze eines Tages der Jagdlust eines Schießwütigen zum Opfer fallen oder sich mit letzter Kraft blutverschmiert nach Hause schleppen würde?
Jäger betreiben mit dem Verkauf der Felle erschossener Katzen und Hunde in Deutschland ein einträgliches Nebengeschäft. So kann es vorkommen, daß Sie in einem Geschäft plötzlich vor einem Kleidungsstück stehen, das mit dem Fell Ihrer vor kurzem auf so unerklärliche Weise abhanden gekommenen Katze hergestellt wurde.
Die Initiative jagdgefährdeter Haustiere IjH im Internet: http://www.ijh.de
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Haustiere zum Abschuss frei
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Radio Bayern 1, Bayernmagazin 25.02.05
Wenn Katzen oder Hunde vermisst werden, ist die Sorge der Besitzer groß: Denn Jäger haben das Recht, streunende Haustiere abzuschießen. Dagegen läuft der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren Sturm. Es könne nicht sein, dass Jäger wahllos Haustiere abschießen - auch nicht mit dem Argument des Jagdschutzes. Der Haustierabschuss schützt die Wildtiere, so das Argument der Jäger. Sie befürchten nämlich, dass Hund und Hauskatze Wildtiere und Vögel jagen und erlegen - und dabei Krankheitserreger in die Wildpopulation tragen, die es in freier Natur nicht gibt.
"Der Jäger-Willkür ausgeliefert"
Nach Angaben von Tierschützern werden im Jahr fast 400.000 Katzen und einige tausend Hunde abgeschossen. Viel zu viele, findet der Bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes. Er fordert, eine strengere Anwendung des Jagdschutzgesetzes. Denn, so klagen die Tierschützer, beim Haustierabschuss komme es ständig zu Gesetzesbrüchen.
Justitia auf Seiten der Weidmänner
Allein in den vergangenen Wochen habe man drei Strafanzeigen wegen illegaler Hundeabschüsse in Oberbayern erstattet. Allerdings entscheide die Justiz im Zweifel meist für den Jäger, kritisieren die Tierschützer.
Quelle: Bayernmagazin: Freitag, 17.05 Uhr, Bayern 1
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Abschuss von Haustieren
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- Tierschutzbund kritisiert Jäger
München (ddp-bay). Der bayerische Tierschutzbund fordert ein klares Abschussverbot von Haustieren durch Jäger. Pro Jahr würden im Freistaat unrechtmäßig Tausende von Katzen und Hunderte von Hunden erschossen, beklagte der Tierschutzbund am Freitag in München. Viele Jäger hielten sich nicht an das bayerische Jagdrecht, wonach ein Hund nur dann erschossen werden darf, wenn er erkennbar einem Wild nachstellt, kritisierte Vizepräsidentin des Tierschutzbundes, Tessy Lödermann.
In diesem Zusammenhang erhob sie schwere Vorwürfe gegen den bayerischen Jagdverband. «Die Jägerschaft lässt die Täter ungeschoren davon kommen, statt die Mitglieder zu sanktionieren», sagte Lödermann. Von der Bundesregierung fordert der Tierschutzbund die Novellierung des Bundesjagdgesetzes von 1934. Der bereits vorliegende Entwurf, der ein generelles Verbot des Tötens von Hunden und Katzen vorsieht, müsse von Rot-Grün noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden, verlangte Lödermann.
Quelle: Yahoo-Nachrichten, 25.02.2005
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Jäger-Köder vergiften Hunde und Katzen
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Köder vergiften Hunde: Gibt es schwarze Schafe unter Jägern?
Fallen sollen Füchse zur Strecke bringen - Giftköder schon neben Spielplätzen gesehen
Bereits in den letzten Jahren hat eine Serie vergifteter Hunde, Katzen und Wildtiere für Aufsehen gesorgt. (PNP berichtete). Nun häufen sich die Fälle wieder, in Ruhrsdorf erging ein Dalmatiner knapp dem Tode (PNP vom 18. 2.), bei Neuburg a. Inn war es letzte Woche .... Hundebesitzer fürchten um ihre Lieblinge.
Die offiziellen Jägervertreter distanzieren sich aufs Schärfste von den »schwarzen Schafen«. Um die Reviere zur Fasanenjagd auszuweiten, wollen einige die natürlichen Feinde des Fasans illegal mit Gift dezimieren, vor allem Füchse und Raubvögel - ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Dass nicht selten auch Hunde und Katzen die ausgelegten Köder fressen, nehmen sie dabei in Kauf. Jetzt schlägt Dr. Siegrid Krieger-Huber von der Tierärztlichen Klinik in Neuburg am Inn Alarm: Nach ihren Angaben sind in den letzten zehn Jahren allein in Niederbayern an die 150 Hunde auf diese Art vergiftet worden, 50 Tiere waren nicht mehr zu retten. (...)
Quelle: Passauer Neue Presse, 01.03.2005 (Auszug)
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Am Waldrand wurde Coco von Kugel getroffen
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Tödliche Gassi-Runde
»Schütze tauchte ab«
Im Jagdgesetz ist verankert, dass Jäger Hunde und Katzen, "wenn sie tatsächlich erkennbar einem Wild nachstellen", töten dürfen. Das sei aber bei Coco nie und erst recht nicht an dem 16. November der Fall gewesen, versichert Irmgard Rollwa. Gegen 17 Uhr drehte sie mit der dreijährigen Hündin ihre allabendliche Runde um das kleine Waldstück unweit ihrer Wohnung in Altenham. Coco war nicht angeleint, "aber sie war wohl erzogen und hat aufs Wort gefolgt", so Irmgard Rollwa.
"Sie ist immer nur ein paar Meter weg von mir und hat geschaut, wo ich bleibe. Auch an diesem Abend war sie nur 30 bis 40 Meter auf einer freien Wiese am Waldrand vorausgelaufen. Ich habe nur kurz einen Blick auf den aufgehenden Mond geworfen, und als ich mich wieder umdrehe, sehe ich plötzlich vom Wald her den hellen Blitz und höre den Knall. Dann ist Coco noch einige Meter in meine Richtung gelaufen, zusammengebrochen und blutüberströmt dagelegen." Die 65-Jährige rief laut um Hilfe, "doch der Jäger hat sich nicht blicken lassen und ist abgetaucht".
"Cocos Herz hat noch geschlagen", erzählt Irmgard Rollwa, die ihren sterbenden Hund mit ihrem Mantel bedeckte und unter Schock durch den Wald zurück zum Haus lief, um Hilfe zu holen. Als sie mit dem Nachbarn zurückkam, war Coco schon verblutet.
"Ich hatte meinen Hund immer im Blick, da waren keine Rehe. Sie hat nichts gemacht, nur auf der Wiese herumgeschnüffelt - und wird einfach erschossen!" Irmgard Rollwa kann es nicht fassen, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein der Aussage des Jägers glaubt, Coco habe drei Rehe über die Wiese gehetzt (siehe Bericht rechts). "Das ist einfach nur eine Lüge und Ausrede für einen schlimmen Fehler, der dem Mann da unterlaufen ist." Der Jäger habe sich in einige Widersprüche verstrickt. So hätten die Vermessungen der Polizei ergeben, dass der Hund aus rund 24 Metern Entfernung erschossen worden sei, so Irmgard Rollwa. "Der Schütze muss also am Waldrand gestanden haben. Der Jäger behauptet aber, er sei auf dem Hochsitz gewesen, und der ist mehr als 50 Meter von der Stelle entfernt, wo die Kugel den Hund traf. Außerdem habe ich den Blitz nicht von oben, sondern von vorn gesehen." Und auch der Einschusswinkel spreche gegen einen Schuss von oben.
"Warum hat der Jäger nicht vorher gerufen, ob jemand in der Nähe ist", fragt sich die Hundebesitzerin. "Und dann stellt er auch noch im Dunkeln die Ferndiagnose, dass der Hund nach seinem Schuss tot ist und macht sich einfach aus dem Staub, obwohl ich um Hilfe geschrien habe und Coco noch lebte. Das ist doch nicht normal!"
Dazu kommt, dass der Jäger Irmgard Rollwa und ihren Hund auch noch kannte. "Wir haben uns schon vor Jahren bei ihm vorgestellt. Er wusste, dass Coco ein friedlicher Hund war, nie auffällig geworden ist und dass wir da jeden Tag spazieren gingen."
In einem Brief teilte die Altenhamerin dem Jäger mit, dass er ihr unermessliches Leid zugefügt habe. "Der Hund war mein Lebensinhalt, ich habe ihn als sieben Wochen altes Hundebaby bekommen und großgezogen. Coco war ein richtiger Schmusehund und zu allen freundlich. Und sie hat eine ausgezeichnete Beurteilung im Wesenstest erhalten."
Die Polizei habe ihr geraten, Anzeige zu erstatten und Schadensersatz zu fordern. Die geforderten 650 Euro für Kaufpreis, Wesenstest und Ausstellung des Negativzeugnisses hat der Jäger auch überwiesen, "was ja auch schon ein Schuldeingeständnis ist", so Irmgard Rollwa. Bei ihr sitzt der Schock noch immer tief. "Mein Leben ist am Anfang schon irgendwie aus den Fugen geraten. Ich konnte nicht mehr schlafen und essen", erzählt die 65-Jährige, die seitdem auch ärztliche Hilfe bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nimmt. Dass sie nun von einer Freundin einen "Nachfolger" für Coco bekommen hat, die sieben Woche alte Rottweiler-Hündin Mona, gibt ihr wieder etwas mehr Lebensfreude.
"Auch der Tierschutzbund hat mir in den letzten Wochen sehr geholfen", berichtet die 65-Jährige. "Nachdem in Bayern jedes Jahr unzählige Haustiere zu Unrecht abgeschossen werden, habe ich meinen Fall bei der Pressekonferenz des Tierschutzbundes in München und auch für einen Fernsehbeitrag von Sat 1 geschildert, um dazu beizutragen, dass die schwarzen Schafe unter den Jägern nicht so ungeschoren davon kommen." Mit Unterstützung und Rechtsbeistand des Tierschutzbundes kämpft Irmgard Rollwa nun dafür, dass der Jäger, der Coco erschossen hat, doch noch belangt wird. "Es ist himmelschreiendes Unrecht, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat und ich nicht mal dazu angehört wurde. Es kann doch nicht sein, dass so ein Mann weiter auf die Jagd gehen und noch dazu in führender Position als Kreisjagdberater tätig sein darf. Deshalb haben wir nun Widerspruch gegen die Niederlegung des Verfahrens eingelegt. Und sollte der Fall nun nicht wieder aufgerollt werden, dann werde ich mit einer Zivilklage vorgehen."
Quelle: Trostberger Tagblatt, 10.03.05
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Katzenfalle bei Jägerausrüster Kieferle
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Was tun, wenn Ihr Haustier Jägeropfer wurde?
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Hier der 8-Punkte-Plan der Initiatitve jagdgefährdeter Haustiere IjH: http://www.ijh.de/service/index_8.html
Was tun bei Jagdterror? Der 8-Punkte-Plan
Nachfolgend unser 8-Punkte-Plan für Haustierhalter, deren Haustier durch Jäger verletzt oder getötet wurde:
1. Die Stelle markieren, an der das getötete oder verletzte Tier gefunden wurde; wenn bekannt, auch die Stellen, an der sich Jäger und Tierhalter zum Zeitpunkt der Schussabgabe befanden. Zeugen hinzuziehen und unbedingt Fotos und/oder Videoaufnahmen (evtl. zusätzlich Lageplan-Skizze) anfertigen.
2. Das verletzte oder getötete Tier unverzüglich zwecks Behandlung bzw. Röntgenaufnahme zum Tierarzt bringen und ein Gutachten verlangen. Ein totes Tier sollte nach Möglichkeit zur Beweissicherung an ein Institut für Veterinärpathologie gebracht werden. Anschrift beim zuständigen Veterinäramt erfragen.
3. Strafanzeige bei der Polizei oder direkt bei der Staatsanwaltschaft erstatten; Hinweis: Die Polizei muss eine Strafanzeige aufnehmen, dies kann nicht abgelehnt werden
4. Anzeigen immer schriftlich erstatten (Kopie anfertigen). Das Vernehmungsprotokoll der Polizei genau durchlesen und darauf achten, dass die Aussage richtig aufgenommen wurde. Möglichst vorher, aber spätestens ab diesem Zeitpunkt, bei den Mitarbeitern der Initiative jagdgefährdeter Haustiere Rat und Unterstützung einholen. Am besten einen Rechtsanwalt einschalten (auch hier kann die IJH mit Adressen weiter helfen).
5. Den Tathergang der zuständigen Unteren Jagdbehörde melden (Anschrift über Kreisverwaltung oder Ordnungsamt erfragen). Dieses Schreiben in Kopie an den zuständigen Landesjagdverband, den örtlichen Tierschutzverein und die Initiative jagdgefährdeter Haustiere senden.
6. Presse und Fernsehsender von dem Vorfall benachrichtigen und, wenn vorhanden, ein Foto beifügen.
7. Wichtig: Beweismittel (Originale) niemals aus der Hand geben - auch nicht an die Polizei! (Unterschriebene Zeugenaussagen, Röntgenaufnahmen, Geschosse, Negative etc.). Immer Kopien anfertigen.
8. Das verletzte oder tote Tier gehört dem Haustierhalter und muss diesem auf Verlangen vom Jäger ausgehändigt werden.
Die Initiative jagdgefährdeter Haustiere IjH im Internet: http://www.ijh.de
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