DIE VERHEIMLICHTE
TIERLIEBE JESU


VORWORT


D
ie Texte der Bibel sind im Lauf von Jahrhunderten entstanden. Menschen schrieben auf, was überliefert wurde und was ihren eigenen Vorstellungen entsprach, die oft mit Gott wenig vereinbar waren. Das gilt zum Beispiel für die blutrünstigen Tierleichenfleddereien, die Moses angeblich vor den Opferaltären veranstalten ließ. Dasselbe gilt für viele “Anweisungen Gottes” zu Kindsmord, Raubmord und sogar Völkermord im Alten Testament, so dass sich sogar die Nazis für ihre Taten und Luther für seine Sprüche problemlos auf die Bibel berufen konnten - genauso wie es ein jugoslawischer Kriegstreiber vor wenigen Jahren tat.

Auch das Neue Testament ist Menschenwerk, eine Sammlung von Texten, deren Zusammenstellung als "Heilige Schrift" durch kirchliche Dekrete erfolgte. Vieles, was ebenso "heilig" gewesen wäre, fand keine Aufnahme. Von dem, was Jesus von Nazareth lehrte, blieb vieles in apokryphen Schriften verborgen und wurde nicht in die Schriftsammlung aufgenommen, die wir heute als Evangelium vorgesetzt bekommen.

Als Hieronymus vor ca. 1600 Jahren die erste umfassende Bibelübersetzung (ins Lateinische) im Auftrag des Papstes erstellte, stand er unter dem großem Druck der entstehenden Machtkirche und der politischen Kräfte. Themen, wie die Wiedergeburt, das Gesetz von Saat und Ernte und die Lehren des Nazareners über einen friedfertigen Umgang des Menschen mit den Tieren, fanden in der Kirchenbibel keinen Platz. Dass Hyronimus aber um die Tierliebe Jesu wohl wusste, belegt anschaulich das Zitat auf dieser Seite.

Obwohl in der offiziellen Bibel vieles verschwiegen wurde, kommt die Wahrheit dennoch ans Licht. Dazu wird auch dieses Büchlein beitragen.

Mit dieser Sammlung von Zitaten wollen wir an das Urchristentum anknüpfen und Jesus als Tierfreund rehabilitieren. Wer hilft mit, diese Wahrheit zu verbreiten?



»Der Genuss des
Tierfleisches war bis zur Sintflut
unbekannt, aber seit der Sintflut
hat man uns die Fasern und
die stinkenden Säfte des Tierfleisches
in den Mund gestopft...

Jesus Christus, welcher er-
schien, als die Zeit erfüllt war,
hat das Ende wieder mit dem
Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt
nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch
zu essen.«

Hieronymus (331 - 420)
(Adversus Jovinanum I,30)


Verlag Das Brennglas GmbH
August 2002