DIE VERHEIMLICHTE
TIERLIEBE JESU


PROPHETENWORTE


Prophetenworte gegen biblische Tieropfer und das Essen von Fleisch



Bild: Kaschmirziege Helios. Die Tiere sind unsere Mitgeschwister. Wie lange gibt es noch Menschen, die sie töten und aufessen?

Seitenweise wird dem Bibelleser bei Moses vorgegaukelt, Gott wolle, dass Tiere gefoltert und für Ihn getötet werden. Schlau wurden diese Texte so manipuliert, dass die Gläubigen glauben sollen, Gott sei ein perverses, brutales, liebloses und jähzorniges Wesen, das seine Freude an brutalem und sinnlosem Gemetzel an Tieren habe. Wer glaubt, das sei Gottes Wort, so wie es einem die großen Institutionen weismachen wollen, der ist der Verdunkelung der Wahrheit auf den Leim gegangen. Wer jedoch bei den Propheten forscht, findet sogar in der Bibel noch so manch wahres Wort Gottes, das den „Correctores“ und Schriftfälschern offensichtlich entgangen ist:

Hosea

„Ihr Opfer schlachten und Fleisch fressen ist mir ein Gräuel und der Herr hat kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie für ihre Missetaten heimsuchen.“

Hosea 8,13

Jesaja

„Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen erschlüge; wer ein Schaf opfert, ist als der einem Hund den Hals bräche; wer Speiseopfer bringt, ist als der Saublut opfert; wer Weihrauch anzündet, ist als der das Unrecht lobt. Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Gräueln.“

Jesaja 66,3


Amos

„Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran; so mag ich auch eure feinsten Dankopfer nicht ansehen. Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören! Es soll aber das Recht offenbart werden wie Wasser, und die Gerechtigkeit wie ein starker Strom.“

Amos 5,21-24

Jeremia

„Was frage ich nach dem Weihrauch aus Reicharabien und nach den guten Zimtrinden, die aus fernen Landen kommen: Eure Brandopfer sind mir nicht angenehm und eure Opfer gefallen mir nicht.“

Jeremia 6,20

Jesaja

„Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der Herr. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von den Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr hereinkommt zu erscheinen vor mir, wer fordert solches von euren Händen?“

Jesaja 1,11.12. f

Micha

„Womit soll ich den Herrn versöhnen, mich bücken vor dem hohen Gott? Soll ich mit Brandopfern und jährigen Kälbern ihn versöhnen? Wird wohl der Herr Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen Öl? Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Überteuerung geben, meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele? Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten (das nicht identisch ist mit dem Bibelwort) und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“

Micha 6,6-8



Jesaja

„Und wenn ihr schon eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und ob ihr schon viel betet, höre ich euch doch nicht, denn eure Hände sind voll Blut. Waschet, reiniget euch, tut euer böses Wesen von meinen Augen, lasst ab vom Bösen; lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helfet dem Unterdrückten.“

Jesaja 1,15-1,17


Hosea

Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht an Brandopfern

Hosea 6,6

Jeremia

Ich habe euren Vätern des Tages, da ich sie aus Ägypten führte, weder gesagt noch geboten von Brandopfern und anderen Opfern.

Jeremia 7,22



Wo mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdboden ist mein und alles, was darin ist. Meinst du, dass ich Ochsenfleisch essen wolle oder Bocksblut trinken?

Psalm 50,13.14


„Gesell dich nicht zu den Weinsäufern, zu solchen, die im Fleischgenuss schlemmen.“

Spr. 23,20



Jesus von Nazareth
sprach gegen Tieropfer

„Ich bin gekommen die Opfer aufzulösen, und wenn ihr nicht ablasst zu opfern, so wird auch der Zorn Gottes (Das Gesetz von Ursache und Wirkung) nicht von euch ablassen.“

Jesuswort, zit. von Epiphanius, Panarion 3,16


„Ich will Barmherzigkeit und nicht Opfer.“

NT Matth. 9,13

„Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht!“

Jesus in Markus 11,17


Bild: Lilo ist die Chefin der Herde. Sie darf, wie alle Kühe, ihren Kopfschmuck behalten, auch wenn er ein wenig krumm geraten ist.


Verlag Das Brennglas GmbH
August 2002