DIE VERHEIMLICHTE
TIERLIEBE JESU


DIE WENDE



Das Ende des Inneren Christentums

Kaiser Konstantin I.

Kaiser Konstantin I. (285-337 n.Chr.) begünstigte die christliche Kirche, gab ihr Religionsfreiheit und machte diese Lehre schließlich im Jahre 324 de facto zur Staatsreligion. Dafür sprach ihn die Kirche sogar heilig. Konstantin stand aber bezüglich Machtbesessenheit, Herrschsucht und Grausamkeit seinen Vorgängern in nichts nach. Er führte viele Kriege. Urchristen, die ihren pazifistischen Idealen treu bleiben wollten, wurden nun, unter Androhung der Folter, gezwungen, für den Kaiser in den Krieg zu ziehen. Es heißt, wer kein Fleisch essen wollte, dem ließ Kaiser Konstantin flüssiges Blei in den Hals schütten.

Das ursprüngliche Christentum wurde hiermit nahezu ausgelöscht. „Christen wurden nun offiziell gezwungen, Kriegsdienst zu leisten, Tiere zu essen und Alkohol zu trinken.“

Sein Verständis vom Christentum zwang er nun auf dem Konzil von Nicäa (325) der Kirche auf.


Nun mußten auch die Evangelien dem damaligen Zeitgeist angepasst werden. Dafür wurden sogenannte „Correctores“ eingesetzt. Bewusste Fälschungen sollen besonders in der Zeit nach dem Konzil von Nicäa stattgefunden haben. Wie weit auch durch Paulus einiges geändert wurde, ist ungewiss und kann nur anhand einiger überlieferten Zitate vermutet werden.


Verlag Das Brennglas GmbH
August 2002